Stadt Luzern kann in Wartegg dank Modulbau Fussballfeld retten
Die Stadt Luzern vergrössert das Schulhaus Wartegg ohne einen ursprünglich geplanten Erweiterungsbau. Damit muss das Hauptspielfeld des Sportclubs Obergeissenstein (SCOG) nicht verkleinert werden.

Sie habe mit dem SCOG eine entsprechende Absichtserklärung abgeschlossen, teilte die Stadt Luzern am Dienstag mit. Dies erhöhe für beide Seiten die Planungssicherheit.
Im Gebiet Wartegg stehen Grossprojekte an. Die Stadt will das Schulhaus vergrössern und die Warteggstrasse sanieren, zudem will der Energieversorger EWL Energie Wasser Luzern eine See-Energie-Zentrale realisieren. Wie die Stadt im Herbst 2025 bekannt gab, plante sie beim Schulhaus zwischen der Dreifachturnhalle und dem Hauptfeld des SCOG einen Erweiterungsbau. Das Spielfeld hätte in der Folge verkleinert werden müssen.
Dagegen wehrte sich der SCOG. Die Stadt zeigte sich kompromissbereit und überprüfte und revidierte ihre Pläne. Demnach wird auf den Erweiterungsbau verzichtet. Stattdessen wird der benötigte Schulraum bis 2028 mit zusätzlichen Modulbauten und ab 2030 mit einer Aufstockung des Sekundarschulhauses geschaffen. Zudem habe sich die Möglichkeit ergeben, am Geissensteinring 41 neuen Schulraum zu schaffen.
Während des Baus der See-Energie-Zentrale kann der SCOG sein Spielfeld nicht benutzen. Er erhalte aber Ausweichmöglichkeiten in Tribschen und auf der Allmend, teilte die Stadt Luzern mit. Nach den Bauarbeiten würden dem SCOG wieder zwei Kunstrasenfelder am selben Standort in den gleichen Abmessungen zur Verfügung stehen.






