Stadt Biel will ihre Immobilien einheitlich steuern

Der Bieler Gemeinderat will die städtischen Gebäude und Liegenschaften künftig nach einheitlichen strategischen Vorgaben steuern. Die Planung von Unterhaltsarbeiten, Sanierungen und Neubauten soll stadtweit koordiniert werden.

Die Stadt Biel will schafft neue strategische Grundlagen für die Steuerung ihrer Immobilien. (Symbolbild)
Die Stadt Biel will schafft neue strategische Grundlagen für die Steuerung ihrer Immobilien. (Symbolbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Die Stadtregierung präsentierte am Freitag ein entsprechendes Strategiepapier. Sie reagiert damit auf den steigenden Raumbedarf sowie strengere Vorgaben beim Energie- und Klimaschutz. Gleichzeitig strebt Biel eine aktivere Grund- und Bodenpolitik sowie eine transparentere Immobilienverwaltung an.

Die Liegenschaften werden auch in Biel finanzrechtlich in zwei verschiedenen Vermögensarten geführt, so wie dies der Kanton vorgibt. Während das Verwaltungsvermögen der öffentlichen Aufgabenerfüllung dient, sollen Objekte im Finanzvermögen eine Rendite erzielen oder strategische Ziele sichern. Bei Abgaben von Grundstücken setzt die Stadt künftig primär auf das Baurecht.

Zur Umsetzung der Strategie wurden 14 Handlungsfelder definiert. Dazu gehören der Aufbau einer zentralen Datengrundlage, eine langfristige Schulraumplanung sowie Massnahmen zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bei städtischen Bauten bis 2040.

Die Stadt will die Rollen zwischen Verwaltung, Eigentümervertretung und Betrieb klar trennen. Die Verantwortlichkeiten werden nach einem dreistufigen Modell organisiert. Für die Umsetzung sind Finanzdirektor Beat Feurer (SVP) und Baudirektorin Lena Frank (Grüne) zuständig, wie aus den Unterlagen der Stadt hervorgeht.

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