Stadt Bern erreicht ihr Zwischenziel beim Klimaschutz
Die Stadt Bern hat ihr verbindliches Zwischenziel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen für das Jahr 2025 erreicht. Das erste Controlling der städtischen Energie- und Klimastrategie ergab einen Ausstoss von 3,12 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Kopf, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

Gemäss dem Klimareglement durften 2025 maximal 3,14 Tonnen pro Kopf freigesetzt werden. Insbesondere im Sektor Wärme verzeichnete die Stadt eine positive Entwicklung und unterschritt den anvisierten Wert. Seit 2019 sanken die Emissionen beim Heizen um 29 Prozent.
Weil dieser Bereich aber immer noch für mehr als die Hälfte der Treibhausgase auf dem Stadtgebiet verantwortlich ist, bleiben energetische Gebäudesanierungen laut der Mitteilung wichtig. Zudem will die Stadt den Ausbau der Solarenergie auf eigenen Liegenschaften maximal ausschöpfen.
Im Sektor Mobilität verfehlte Bern die Vorgaben hingegen. Der Ausstoss betrug 0,61 Tonnen pro Kopf anstatt der vorgesehenen 0,54 Tonnen. Der Gemeinderat plant deshalb, in den kommenden Monaten zusätzliche Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr sowie für die Elektromobilität zu prüfen.
Die Stadtverwaltung hielt ihren eigenen Absenkpfad mit einem Wert von 3366 Tonnen CO2-Äquivalenten ebenfalls ein. Erlaubt waren für das Etappenziel 3749 Tonnen. Die Überprüfung zeigte jedoch, dass die Verwaltung bei der Umrüstung ihrer Personenwagen und Nutzfahrzeuge auf umweltfreundliche Antriebe zu langsam voranschreitet.






