Sozialpartner im Kanton Bern warnen gemeinsam vor SVP-Initiative

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände im Kanton Bern haben sich gemeinsam gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP ausgesprochen. Sie warnten am Donnerstag vor negativen Folgen für Arbeitsplätze, Löhne und die Personenfreizügigkeit mit der EU.

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Die SVP-Zuwanderungsinitiative ist heiss umstritten. (Symbolbild) - keystone

«Ein starrer Deckel schafft keine Lösungen, sondern neue Probleme», sagte Henrik Schoop, Direktor des bernischen Handels- und Industrievereins, laut Communiqué vor den Medien. Die Initiative führe zu mehr Bürokratie und Unsicherheit für Unternehmen. Sie schwäche den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Auch die Gewerkschaften lehnen das Begehren ab. Lirija Sejdi vom Gewerkschaftsbund des Kantons Bern erklärte, eine Abschottung des Arbeitsmarktes erhöhe den Druck auf Beschäftigte insbesondere in Pflege- und Dienstleistungsberufen.

Schon heute spürten die Betriebe den Fachkräftemangel, sagte Thomas Warring, Präsident der Berner Arbeitgeber. «Zusätzliche Hürden treffen am Ende auch die Beschäftigten.»

Nach Ansicht der Verbände gefährdet die Initiative zudem den bestehenden Lohnschutz und die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit. Die Abstimmung findet am 14. Juni statt.

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Kommentare

User #558 (nicht angemeldet)

Der Kanton Bern. Or allem aber die Stadt Bern ist ein Nest mit lauter links/grünen. Dies hat ja die JUSO Abstimmung über die Vermögenssteuer überdeutlich gezeigt. Jeder zweite Arbeitnehmer in Bern ist Staatsbeamter. Damit ist alles gesagt.

User #1526 (nicht angemeldet)

Für mich ein klares JA .

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