Aare

    Solothurner Projekt «Herzraum Aare» will Ansprüche koordinieren

    Keystone-SDA Regional
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    Solothurn,

    Der Kanton Solothurn will den Aareabschnitt zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal aufwerten. Das Projekt «Herzraum Aare» soll Natur und Erholung in Einklang bringen. Der Kanton hat die öffentliche Mitwirkung für die kantonale Nutzungsplanung Aareraum gestartet.

    Mit dem Vorhaben «Herzraum Aare» will der Kanton Solothurn den Aareabschnitt zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal für verschiedene Nutzungsansprüche aufwerten. (Archivbild)
    Mit dem Vorhaben «Herzraum Aare» will der Kanton Solothurn den Aareabschnitt zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal für verschiedene Nutzungsansprüche aufwerten. (Archivbild) - Handout Staatskanzlei Solothurn

    Der Aareraum zwischen Solothurn und dem Attisholz-Areal sei im Wandel begriffen, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Montag mit. Die Entwicklungen im Attisholz und im Riverside sowie das steigende Bedürfnis nach Naherholung hätten den Druck auf die Aare und ihre Ufer erhöht.

    In Flussnähe entstünden Wohnraum und Arbeitsplätze. Gleichzeitig seien Flussbaden, Bootfahren und Stand-Up-Paddeln im Trend. Ebenso seien die Aare und der Emmenschachen wichtige Lebensräume für Wasservögel. «Die Folge sind Nutzungskonflikte zwischen dem Naturschutz und den verschiedenen Ansprüchen der Freizeitnutzung, Erholung und Besiedlung», hält die Staatskanzlei fest.

    Das Vorhaben «Herzraum Aare» in der kantonalen Nutzungsplanung Aareraum solle das Nebeneinander von Natur und Naherholung verbessern. Naherholung finde vor allem im Umfeld der stadtnahen Quartiere und im Attisholz-Gebiet statt. Im Raum der Emmemündung liege das Schwergewicht auf Natur.

    Mit der kantonalen Nutzungsplanung Aareraum will der Kanton die Abstimmung zwischen den einzelnen Vorhaben im Gewässerraum gemeindeübergreifend und planungsrechtlich sicherstellen. Miteinbezogen in die Planung sind deshalb die Stadt Solothurn sowie die Gemeinden Zuchwil, Feldbrunnen-St. Niklaus, Riedholz, Luterbach und Deitingen.

    Die Umsetzung der einzelnen Teilprojekte erstreckt sich gemäss Angaben der Staatskanzlei voraussichtlich bis ins Jahr 2035. Das Geld soll je nach Zuständigkeit aus dem kantonalen Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft, Natur- und Heimatschutzfonds sowie von Gemeinden und Privaten kommen. Es bestehe die Möglichkeit, dass der Bund ebenfalls Geld beisteuern werde, hiess es.

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    Kommentare

    User #5037 (nicht angemeldet)

    Schönes Bild…..wenn man von Natur und Erholung in Einklang bringen spricht….versprichts danach im Einklang🤑 eine ewig Baustelle🤑 ohne Natur und Erholung zu werden…..aber weniger🌲🌳🪵 is ja bekanntlich mehr🤑 stimmt.🙄

    User #4278 (nicht angemeldet)

    Ich kann mir leider bildlich vorstellen, welche Personen die schönen Plätze da dann belegen werden... Für viele ist es dann nicht mehr angenehm oder sogar zu gefährlich sich dort aufzuhalten. Es macht mittlerweile echt keine Freude mehr in dieser Region (und leider auch in anderen Teilen der Schweiz) und das macht mich sehr traurig.

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