Schweizer Salinen planen Neubau der Saline Riburg im Aargau

Keystone-SDA Regional
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Fricktal,

Die Schweizer Salinen stellen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte. Mit einem Investitionspaket von rund 280 Millionen Franken soll die Salzproduktion modernisiert und langfristig gesichert werden. Das Unternehmen will die Saline Riburg in Möhlin AG neu bauen.

Die Schweizer Salinen planen am Standort Riburg auf dem Gemeindegebiet von Möhlin AG einen Neubau der Anlagen. Das Unternehmen will 280 Millionen Franken investieren. (Archivbild)
Die Schweizer Salinen planen am Standort Riburg auf dem Gemeindegebiet von Möhlin AG einen Neubau der Anlagen. Das Unternehmen will 280 Millionen Franken investieren. (Archivbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Weil die bestehenden Anlagen in Schweizerhalle und Riburg das Ende ihres Lebenszyklus' erreicht hätten, habe man sich für einen umfassenden Neubau am Standort Riburg entschieden, teilten die Schweizer Salinen am Mittwoch mit.

Ziel des geplanten Neubaus seien moderne, energieeffiziente und wirtschaftliche Anlagen. Die Bauphase soll demnach von 2026 bis 2032 dauern. Die Salzversorgung bleibe während der gesamten Erneuerung im laufenden Betrieb sichergestellt.

Während Riburg zum zentralen Produktionsstandort ausgebaut wird, steht der Standort Schweizerhalle in der Gemeinde Pratteln BL vor einer Veränderung. Die Produktion dort bleibt gemäss Angaben des Unternehmens mindestens bis 2032 in Betrieb.

Langfristig ist jedoch vorgesehen, auf dem Areal neue Unternehmen anzusiedeln, um zusätzliche Wertschöpfung zu generieren, wie es hiess. Ganz verschwinden werden die Salinen aus Schweizerhalle nicht: Der Verwaltungsstandort sowie die touristischen Angebote sollen erhalten bleiben.

Um die Sole aus den umliegenden Feldern nach Riburg zu leiten, ist zudem der Bau einer neuen, unterirdischen Transportleitung zwischen den beiden Standorten geplant.

Das Gesamtkonzept nach der Verlängerung der Konzessionen in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft trägt den Namen «SalinaFutura». Die Schweizer Salinen beschäftigen 300 Mitarbeitende in Riburg, Schweizerhalle sowie Bex VD und produzieren jährlich 400'000 bis 600'000 Tonnen Salz. Damit stellen sie die inländische Versorgung mit allen Salzarten durch Eigenproduktion, Lagerung und Handel sicher.

Kommentare

User #5190 (nicht angemeldet)

Die Saline Riburg steht auf dem Gemeinde gebiet von Rheinfelden, nicht Möhlin.

User #2391 (nicht angemeldet)

Der **Bericht von nau.ch** mit der Überschrift „Schweizer Salinen planen Neubau der Saline Riburg im Aargau“ ist **irreführend**, da er suggeriert, es gebe Pläne für einen kompletten Neubau der Saline in Möhlin/Rheinfelden. Tatsächlich ist **kein Neubau** der Produktionsanlage geplant. Stattdessen geht es um: - Die **Erschliessung des „Nordfelds“** bei Wallbach und Zeiningen als neues Bohrfeld für die Solegewinnung (ab 2029) - Den Bau einer **9 km langen unterirdischen Soleleitung** vom Nordfeld zur bestehenden Saline Riburg - **Modernisierungs- und Erweiterungsmassnahmen** am bestehenden Standort, wie den **Neubau des Unterwerks** (2023 abgeschlossen) und neue Tanks. Die Saline Riburg bleibt am aktuellen Standort – sie wird nicht neu gebaut, sondern langfristig durch neue Bohrfelder und Infrastruktur ergänzt, um die Salzversorgung der Schweiz sicherzustellen.

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