Rund 1000 schliessen sich unbewilligter Nachdemo in Bern an
Rund tausend Menschen sind am Freitagabend in Bern «zum revolutionären 1. Mai» auf die Strasse gegangen. Sie folgten einem Aufruf von Linksaussen-Gruppierungen.

Der unbewilligten Kundgebung schlossen sich vor allem junge Menschen an, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Die Polizei hielt sich bei der Besammlung der Demonstrierenden im Rosengarten im Hintergrund. Geplant war ein Umzug durch die Stadt.
Die Kundgebung stand unter dem Motto «Klassenkampf statt Vaterland – Kein Krieg auf dem Rücken unserer Arbeit». Höhere Ausgaben für die Armee und Forderungen nach Aufrüstung dienten dazu, die Bevölkerung auf eine nationalistische Linie zu bringen, hiess es in einem Aufruf.
Kritisiert wurden auch Sparmassnahmen des Bundes und eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer. Diese treffe besonders armutsbetroffene Menschen, während Rüstungskonzerne von der Aufrüstung profitierten. Was es brauche, sei internationale Solidarität und Widerstand gegen den Kapitalismus.






