Bitteres Cup-Aus: Breitenrain scheitert im Penaltyschiessen

FC Breitenrain
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Bern,

Trotz einer Leistungssteigerung und über 500 Fans auf dem «Spitz» verpassen die Breitenrain-Frauen den Cupfinal. Gegen Holligen fehlte am Ende das Glück.

FC Breitenrain
v.l.n.r. im Bild: Sarmila Selvaratnam, Naima Seruvatu, Sonja Lundsgaard-Hansen, Juri Tokos, Kevin Kunz - Daniel Jüni

Wie der FC Breitenrain berichtet, schied das Frauen-Team im Cup-Halbfinal gegen den SC Holligen 94 nach einer intensiven Partie im Penaltyschiessen aus, obwohl man dem Sieg in der zweiten Halbzeit näher war.

Die Kulisse auf dem «Spitz» war beeindruckend anlässlich des Cup-Halbfinals zwischen Breitenrain und Holligen. Die altehrwürdige Holztribüne war voll, zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer standen noch links und rechts daneben sowie auf der Gegenseite, insgesamt dürften über 500 Leute zugegen gewesen sein.

Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten. Beide Teams gingen hart in die Zweikämpfe und zeigten von Anfang an, dass sie in den Cupfinal einziehen wollten, ohne jedoch zu viel Risiko einzugehen.

Wilde Phase mit vielen Toren

Nach etwas mehr als zehn Minuten stand jedoch Eileen Schilliger trotz lauter Warnrufe von Assistenztrainer Kevin Kunz bei einem Eckball ganz allein im Rückraum und brachte Holligen in Führung. In der Folge kamen beide Teams vereinzelt zu Tormöglichkeiten. Am nächsten kam Vanessa Curumi einem Torerfolg, ihr Abschluss landete aber an der Latte.

Nach ausgeglichener erster Hälfte übernahm Breitenrain im zweiten Durchgang das Spieldiktat und war feldüberlegen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang Lydia Dubach nach einem Eckball von Martina Frey der Ausgleich. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag.

Holligen reagierte nämlich umgehend, Deborah Kagerbauer überlief die gegnerische Abwehr und brachte die Gäste nur eine Minute später wieder in Führung. Breitenrain seinerseits brauchte nur zwei Minuten, um das Spiel wieder auszugleichen. Wieder flankte Martina Frey, Naima Seruvatu verlängerte mit dem Kopf und Lydia Dubach gelang mit ihrem zweiten Treffer das 2:2.

Breitenrain verpasst Entscheidung

Im Anschluss war Breitenrain dem Siegestreffer näher, Holligen setzte nur noch einzelne Nadelstiche. Die grösste Chance hatte Sara Motta, als sie aus elf Metern frei zum Schuss kam, jedoch übers Tor schoss, sodass am Ende das Elfmeterschiessen entscheiden musste.

Holligen wechselte kurz zuvor noch die Torhüterin, ein Wechsel, der sich ausbezahlen sollte. Die eingewechselte Marina Kunz hielt nämlich gleich den ersten Penalty von Ilaria Castignetti, später auch denjenigen von Carola Fasel. Und weil Holligen alle seine Elfmeter verwertete, zogen die Gäste in den Cupfinal ein.

Von Breitsch-Trainerin Sonja Lundsgaard-Hansen gab es trotz Niederlage volle Rückendeckung für Castignetti und Fasel, als sie sagte: «Das passiert den Besten. Roberto Baggio ist für mich trotz seines fatalen Fehlschusses 1994 der grösste italienische Fussballer. Und ich weiss ganz genau um den unschätzbaren Wert von Ilaria und Carola für unser Team, Penalty hin oder her.»

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