Regierung spricht sich für Standesinitiative zu Kinderspitaltarifen aus

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    Basel,

    Die baselstädtische Regierung will eine Standesinitiative einreichen für kostendeckende Tarife in Kinderspitälern. Sie beantragt dem Parlament, einem entsprechenden CVP-Antrag zuzustimmen. Die Regierung sehe den Bund in der Pflicht, teilte sie am Dienstag mit.

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    Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) leidet unter einer strukturellen Unterdeckung bei ambulanten Leistungen, weil die im Schweizer Tarmed-System festgelegten Tarife die realen Kosten in der Kindermedizin nicht abbilden. Einspringen müssen aufgrund der Leistungsaufträge jeweils die Trägerkantone.

    Mit der Standesinitiative sollen die Eidgenössischen Räte beauftragt werden, dass die erbrachten Leistungen in den Tarifstrukturen für die Kinderspitäler sowohl für ambulante, als auch für stationäre Behandlungen sachgerecht abgebildet und kostendeckend vergütet werden.

    Der Baselbieter Landrat hatte einen parallelen Vorstoss im Mai stillschweigend überwiesen. Der Grosse Rat hatte die Initiative im Mai bestellt und soll den Text nun absegnen.

    -Mitteilung der SDA (mis)

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