Obwalden kann Projektwettbewerb für Verwaltungszentrum starten
Obwalden will auf dem Areal Foribach in Sarnen, wo sich die Kantonspolizei und das Verkehrssicherheitszentrum befinden, mehrere Verwaltungseinheiten ansiedeln. Um dafür eine gute Lösung zu finden, hat der Kantonsrat grünes Licht für einen Projektwettbewerb gegeben.

Das Parlament hiess am Donnerstag mit 52 zu 0 Stimmen einen Kredit von 845'000 Franken gut. Der einstufige anonyme Wettbewerb soll bis Ende Jahr durchgeführt werden.
Obwalden hat entschieden, in Sarnen die beiden Areale Foribach und Werkhof zu entwickeln. Das Verkehrssicherheitszentrum soll gemäss dem regierungsrätlichen Bericht vom Foribach auf den Werkhof verlegt werden. Danach soll auf jenem das Sicherheits- und Sozialdepartement, das Bau- und Raumentwicklungsdepartement sowie das Staats- und Kantonsbibliotheksarchiv zusammengelegt werden.
Seit der Erarbeitung des regierungsrätlichen Berichts hat sich die Idee, das Verkehrssicherheitszentrum Ob- und Nidwalden auf einen Standort in Sarnen zu konzentrieren, zerschlagen. Dies kann sich auf die Pläne Obwaldens bezüglich der Entwicklung der beiden Areale auswirken.
Baudirektor Josef Hess (parteilos) sagte dazu im Kantonsrat, die Kriterien für den Wettbewerb seien noch nicht fertig definiert. Der zur Verfügung stehende Handlungsspielraum werde genutzt werden.
Verschiedentlich wurden im Kantonsrat die Kosten für den Wettbewerb als hoch bezeichnet, so von Karl Feierabend (SVP). Der Wettbewerb verspreche aber die bestmögliche Lösung, sagte er. Trudi Abächerli (FDP) forderte angesichts der Kosten, dass der Wettbewerb unter klaren Bedingungen geführt werde.






