Notfall-Provisorium des Basler Unispitals muss grösser werden
Das Notfall-Provisorium des Universitätsspitals Basel (USB) für die Bauzeit des Klinikums 2 muss grösser werden. Aufgrund der steigenden Fallzahlen braucht es 50 statt 36 Notfallkojen für die Erstbehandlung. Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Planauflage hervor.

Das USB hat dafür ein neues Baugesuch eingereicht. Das Provisorium gleich beim Spitalpark ist nach der ersten Phase des Klinikum-Neubaus notwendig. Bis 2031 entsteht der Turm mit einem Annexbau. Danach wird das bestehende Gebäude geräumt, ab 2026 abgerissen und an gleicher Stelle die zweite Bauphase realisiert, wie das USB auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA präzisiert.
Da deswegen auch der Notfall seinen heutigen Standort verlassen muss, wandert er während der zweiten Bauphase in das Provisorium. Nach Abschluss des Gesamtprojekts kehrt er an seinen heutigen Standort bei der Predigerkirche zurück. Diese Rochade ist gemäss Auskunft des USB von Beginn an eingeplant gewesen.
Wie der Turm soll auch das Provisorium im Jahr 2031 in Betrieb gehen. Nach der Rückkehr an den angestammten Ort, voraussichtlich im Jahr 2045, wird das Provisorium rückgebaut, wie es im Projektbeschrieb der Planauflage heisst. Während beider Bauphasen sei der Spitalbetrieb unterbruchsfrei gewährleistet.
Die Befristung bis 2045 erkläre sich durch die übliche Planungsvorsicht: Der genaue Umzugszeitpunkt nach Fertigstellung des Gesamtprojekts lasse sich heute noch nicht präzise bestimmen, schreibt das USB. An den bekannten Terminen, etwa zur Fertigstellung des gesamten neuen Klinikums 2 bis 2042, habe sich aber nichts geändert.






