Neue Personen an der Spitze des Kantonsspitals Graubünden

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Das Kantonsspital Graubünden hat eine neue Verwaltungs- und zwei neue Stiftungsräte: Aus Glarus nimmt Sandra Zopfi-Glarner im Verwaltungsrat Einsitz. Nicole Schmid und Gian-Paolo Curcio übernehmen die Ämter zweier ausgeschiedener Stiftungsrätinnen. Der Druck auf sie dürfte 2026 wachsen.

Kantonsspital Graubünden
Im neu angelaufenen Jahr 2026 wird die Gesundheitsversorgung im Kanton Graubünden genau unter die Lupe genommen. - keystone

Mit den Neubesetzungen bestimmen wieder Personen aus dem Fürstentum Liechtenstein (Nicole Schmid), Chur (Gian-Paolo Curcio) und Glarus (Sandra Zopfi-Glarner) die Geschicke des Kantonsspitals mit. Letztere Besetzung im Verwaltungsrat ist Bestandteil der Kooperation mit dem Glarner Kantonsspital, wie es in einer Mitteilung am Montagmorgen hiess.

Schmid und Curcio folgen auf die per Ende Jahr aus dem Stiftungsrat ausgeschiedenen Ina Lueger und Margrit Bärtsch. Dieses Gremium besteht aus insgesamt elf Mitgliedern und widmet sich der medizinischen Grund- und Zentrumsversorgung in der Region. Drei dieser Mitglieder werden zudem von der Bündner Regierung vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat führt das Spital strategisch und verwaltet das Stiftungsvermögen. Ihm gehören sieben Mitglieder an. Keines davon wird von der Kantonsregierung gestellt oder vorgeschlagen.

Im neu angelaufenen Jahr widmet sich das Bündner Gesundheitsamt einem neuen Leitbild für die Gesundheitsversorgung im Kanton. Darin will sie auch ihren Einfluss im Zentrumsspital vergrössern – namentlich im Verwaltungsrat, dem wichtigeren Gremium, erklärte der zuständige Gesundheitsdirektor Peter Peyer (SP) im Dezember im Gespräch mit Keystone-SDA. Er hat vor, dafür gesetzliche Anpassungen vorzuschlagen, damit der Kanton mehr Mitsprache beim Angebot und der Leistung des Zentrumsspitals innehat.

Im Frühsommer will Peyer das neue Leitbild präsentieren können. Die gesetzlichen Anpassungen dauern aber ungefähr zwei weitere Jahre, bis sie dann im Grossen Rat behandelt werden, so der Gesundheitsdirektor weiter.

Parallel dazu legen die Behörden in der Spitalplanung 2026 die neuen Leistungsaufträge für Spitäler und Praxen im ganzen Kanton fest – gewisse Überlegungen dazu sollen bereits im oben erwähnten Leitbild gemacht werden. Bei den Leistungsaufträgen erwartet Peyer breite Diskussionen mit den Spitalträgerschaften in den Regionen und vielleicht auch den ein oder anderen politischen Vorstoss im Kantonsparlament.

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