Neue Lüftung für den Grossen Rat Aargau soll geprüft werden
Im Parlamentssaal in Aarau soll es weniger dicke Luft geben. In diesem Saal tagt regelmässig der Grosse Rat. Und hier seien die Temperaturen besonders im Sommer unerträglich, hielten die Grossrätinnen und Grossräte fest. Daher muss die Regierung nun eine neue Lüftung prüfen.

Ursprünglich war das Geschäft als Motion vorgesehen. Dann hätte der Regierungsrat eine neue Lüftung umsetzen müssen. Weil die Grünen aber die Motion bestritten («Es gibt wichtigeres zu tun») und die Kosten der Lüftung offen sind, stellte FDP-Grossrätin Sabina Freiermuth den Antrag, die Motion als Postulat an den Regierungsrat zu überweisen. So muss die Regierung eine neue Lüftung bloss prüfen.
Mit diesem Vorschlag war der Grossteil der Parlamentarierinnen und Parlamentarier einverstanden. Postulat wurde mit 110 zu 19 Stimmen überwiesen. Es gab eine Enthaltung.
Der über 40-jährige Monoblock im Estrich des Grossratsgebäudes erfülle die heutigen Anforderungen an eine effiziente und ausreichende Lüftung im Grossratsgebäude nicht mehr, hatten die Motionäre, die aus den Reihen von links bis rechts stammten, zuvor erläutert. Ein funktionierendes Raumklima sei eine zentrale Voraussetzung für faire und effiziente Debatten.






