Neu bestimmt Winterthurer Stadtrat die Zahl der Wahlbüromitglieder
Winterthur stimmt mit 91,1 Prozent Ja dafür, dass künftig der Stadtrat statt das Parlament die Zahl der Wahlbüromitglieder festlegt.

Die Winterthurer Stimmberechtigten haben entschieden, dass künftig der Stadtrat die Zahl der Wahlbüromitglieder festlegen darf. Bisher war das Parlament dafür zuständig. Der Ja-Anteil bei dieser unbestrittenen Vorlage betrug 91,1 Prozent.
Für die Änderung der Gemeindeordnung waren 28'222 Winterthurerinnen und Winterthurer, dagegen waren 2756. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,49 Prozent.
Bisher legte das Stadtparlament die Anzahl der Mitglieder des Wahlbüros fest. Dies ist aber wegen einer kantonalen Vorgabe nicht mehr möglich. Die Stimmberechtigten mussten entscheiden, ob sie die Anzahl der Wahlbüromitglieder fix in die Gemeindeordnung schreiben wollen oder ob der Stadtrat die Zahl flexibel bestimmen soll.
Kontroverse fehlte völlig
Die Vorlage sorgte für keinerlei Diskussionen und kam nur deshalb vors Volk, weil Änderungen an der Gemeindeordnung immer an die Urne kommen. Gegner der Vorlage gab es keine.
Das Wahlbüro ist für die Auszählung der Wahl- und Stimmzettel und die Ermittlung der Wahl- und Abstimmungsergebnisse zuständig. Es besteht neben der Stadtpräsidentin oder dem Stadtpräsidenten aus einer zu bestimmenden Anzahl von Mitgliedern.
Die Rolle des Wahlbüros
Aktuell sind dies rund 650 Wahlbüromitglieder sowie rund 460 Hilfspersonen. Je nach Anzahl und Komplexität der Vorlagen werden mehr oder weniger von ihnen aufgeboten.






