Baselland

Milch aus den beiden Basel teilweise mit PFAS belastet

Keystone-SDA Regional
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Liestal,

Baselland und Basel-Stadt haben PFAS in Milch aus der Region gefunden. 204 Milchbetriebe wurden untersucht und bei 31 Proben wurden der EU-Richtwert erreicht oder überschritten.

Der Kanton Baselland will der PFAS-Situation Herr werden. Die Substanzen wurden in Milch aus der Region Basel gefunden. (Symbolbild)
Der Kanton Baselland will der PFAS-Situation Herr werden. Die Substanzen wurden in Milch aus der Region Basel gefunden. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das sind 15 Prozent der Proben, wie die Baselbieter Regierung in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Bei 85 Prozent oder 173 Betrieben hätten die Werte unter dem EU-Richtwert gelegen oder es seien keine PFAS festgestellt worden. In der Schweiz gebe es derzeit keinen PFAS-Grenzwert für Milch.

Gemäss dem begleitend publizierten Studienbericht empfiehlt die EU ab einer Konzentration von 0,02 Mikrogramm PFOS (Perfluoroctansulfonsäure) pro Kilo Milch weitere Abklärungen.

Die betroffenen Betriebe erhalten eine Gelegenheit zur Nachmessung und können dann auf freiwilliger Basis mit den zuständigen Fachstellen Massnahmen zur Absenkung treffen, wie es heisst. Auch die Untersuchung sei freiwillig erfolgt.

Der Kanton Baselland hat ergänzend zu den Bemühungen des Bundes eine neue Fachstelle zum Thema PFAS lanciert, wie es weiter heisst. Sie solle unter anderem die Wissensgrundlage ausbauen, Aktivitäten koordinieren und als Anlaufstelle für betroffene Akteure dienen.

Die PFAS-Gruppe (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) umfasst rund 26'000 Chemikalien, wie das Bundesamt für Umwelt auf seiner Website schreibt. Die Stoffe seien äusserst stabil und bauten sich in der Umwelt kaum ab. Deshalb könnte sie sich in Körpern anreichern und stellten teilweise auch wegen ihrer Toxizität eine Herausforderung dar.

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Kommentare

User #3753 (nicht angemeldet)

PFAS werden immer mehr zum Desaster. Bei uns (Region Altenrhein haben nicht weniger Bauern den Hals nicht voll gekriegt, weil es dafür Kohle gab, wenn sie den Dreck auf ihre Wiesen leeren. Ich kann mich erinnern, dass ihre Druckfässer in unserer Gegend zum Teil im Dauerbetrieb waren. Klärschlamm abholen und auf der Wiese, oder sogar an einer versteckten Ecke verklappen und ab zu nächsten bezahlten Drecksladung bei der ARA Altenrhein! Hier gibt es Böden, die derart brutal belastet sind, dass man darauf rein gar nichts mehr bewirtschaften sollte. Diese hier Bauern haben sich ihre Exsitenz selber vergiftet, schnelles Geld war ihnen damals wichtiger wie alles Andere!

User #2666 (nicht angemeldet)

An Portugals Stränden finden sich inzwischen pro 1 Liter Sand , 100 Gramm Plastik und Mikroplastik, Erschreckend!

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