Luzerner Parlamentskommission will Infos zur Innovationsförderung
Die vorberatende Kommission des Luzerner Kantonsrats ist mit den Informationen des Regierungsrats zur Innovationsförderung nicht restlos zufrieden. Sie will die Beratung im Parlament deswegen verschieben und verlangt einen Zusatzbericht.

Der Regierungsrat hat sich das Ziel gesetzt, die Innovationskraft der kleineren und mittelgrossen Betriebe im Kanton zu stärken. Er will deswegen die Stiftung «Luzern Innovation» gründen. Für das Stiftungskapital und die Leistungen für die Jahre 2026 bis 2029 beantragt er dem Kantonsrat 24 Millionen Franken.
Die Stiftung ist Teil der Standortförderung, mit der Luzern seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern soll. Die Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK) begrüsst grundsätzlich die Absicht, bei der Standortförderung neben den Grossunternehmen auch die KMU «stärker in den Fokus» zu rücken, wie sie am Montag mitteilte.
Trotzdem soll die Vorlage erst später vom Ratsplenum behandelt werden. Sie habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, bei der Geschäftsleitung des Kantonsrats eine Verschiebung der Beratung zu beantragen, teilte die WAK mit.
Die Kommission fordert vom Regierungsrat weitere Abklärungen und einen Zusatzbericht. Damit solle sichergestellt werden, dass eine zielgruppengerechte Innovationsförderung betrieben werde, teilte die WAK mit.






