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Luzerner Kantonsrat hält nichts von Handy-Verbot an Schulen

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Luzerns Kantonsrat lehnt ein generelles Handyverbot an Primar- und Sekundarschulen ab – es vermittle keinen verantwortungsvollen Umgang.

Handy Schule
Der Kanton Luzern lehnt das Smartphone-Verbot an Primar- und Sekundarschulen ab. (Symbolbild) - dpa

Der Kanton Luzern soll für die Primar- und Sekundarschulen kein Handy-Verbot erlassen.

Der Kantonsrat findet, dass den Kindern mit einer solchen Massnahme kein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Smartphone beigebracht werde.

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Das Parlament lehnte am Montag ein Postulat von Urs Christian Schumacher (SVP) mit 78 zu 34 Stimmen ab.

Einzig die im Postulat ebenfalls erhobene Forderung nach mehr Prävention fand bei den anderen Fraktionen Zustimmung.

Skeptische Stimmen

Tobias Käch (Mitte) sagte, ein kantonales Verbot töne verlockend, doch die Probleme entstünden nicht im Schulzimmer, sondern zu Hause. Dem pflichtete Angelina Spörri (GLP) bei. Die Herausforderung sei das private Umfeld. Ein Verbot könne keine Medienbildung ersetzen, sagte Elin Elmiger (SP).

In Voten wurde darauf hingewiesen, dass die Schulen das Problem selbst angehen und schon seit Längerem Vorschriften erlassen würden. Ronny Beck (FDP) sagte, die Schulen sollten selbst bestimmen, wie sie die Nutzung des Handys handhaben wollten.

Bildungsdirektor gegen generelles Verbot

Dies war ganz im Sinne von Bildungsdirektor Armin Hartmann (SVP). Er sagte, es gebe zwar Kantone mit einem Verbot, aber teilweise hätten die dann sehr viele Ausnahmen.

Ein generelles Verbot sei deswegen eine Scheinlösung. Die Schulen könnten am besten bedarfsgerecht entscheiden.

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Kommentare

User #5360 (nicht angemeldet)

Stadt untersucht 20 Spielplätze auf PFAS! Ein Pilotprojekt in Luzern soll chemische Rückstände auf Spielplätzen frühzeitig erkennen und Kinder schützen.Auslöser für die Untersuchungen sind Hinweise aus der kantonalen Bodenüberwachung sowie Erfahrungen aus anderen Kantonen, die auf chemische Belastungen in städtischen Gebieten hindeuten. Verdachtsflächen sind in der Stadt Es werden rund 20 öffentliche Spielplätze vorsorglich untersucht, bei denen eine chemische Belastung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Auswahl basiert auf bestehenden Daten und Erfahrungen aus dem Projekt kantonale Bodenüberwachung. Verdachtsflächen befinden sich vor allem in städtischen Gebieten mit einer historisch höheren Belastung durch Industrie, Verkehr und Heizungsanlagen. Und was ist mit dem Hunde Koot!

User #3172 (nicht angemeldet)

Die Verblödung der Schüler darf ungehindert weitergehen. Muss man das verstehen?

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