Luzerner Gemeinden erzielen 2025 ein Plus von 282 Millionen Franken
Die Luzerner Gemeinden haben das Rechnungsjahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 282,2 Millionen Franken abgeschlossen. Budgetiert hatten die 79 Gemeinden einen Verlust von rund 41 Millionen Franken, wie Statistik Luzern (Lustat) am Donnerstag mitteilte.

Das Plus von gut 282 Millionen Franken ist laut Lustat das zweithöchste Ergebnis nach dem Rekordwert des Vorjahres. Damals erzielten die Gemeinden einen Ertragsüberschuss von 319 Millionen Franken.
59 der 79 Gemeinden schlossen mit einem Plus ab, 20 mit einem Defizit. Insgesamt übertrafen laut Communiqué 74 Gemeinden ihre Budgetzahlen.
Die grössten Überschüsse erzielten im vergangenen Jahr die Stadt Kriens mit 96 Millionen Franken, Luzern mit 92,7 Millionen Franken und Meggen mit 26,9 Millionen Franken. Die höchsten Defizite verzeichneten Schenkon und Oberkirch mit je 1,8 Millionen Franken und die Stadt Willisau mit 1,0 Millionen Franken.
Die höchste Nettobelastung in den Gemeindefinanzen entfiel mit 611,3 Millionen Franken auf die Bildung, gefolgt von der sozialen Sicherheit mit 593,2 Millionen Franken und der Gesundheit mit 225 Millionen Franken. Laut der Mitteilung nahmen die Nettobelastungen in fast allen Aufgabenbereichen zu, am stärksten in der Bildung und im Gesundheitswesen.










