Stadt Luzern

Luzern verzichtet auf schulartengemischte Sek und Epochenunterricht

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Der Kanton Luzern verzichtet im Projekt «Schulen für alle» auf die schulartengemischte Sekundarschule und den Epochenunterricht. Diese Themen wurden von den Schulleitungen als zu wenig relevant eingeschätzt, wie die Volksschulbildung am Donnerstag mitteilte.

Der Kanton Luzern strafft das Schulentwicklungsvorhaben «Schulen für alle». (Symbolbild)
Der Kanton Luzern strafft das Schulentwicklungsvorhaben «Schulen für alle». (Symbolbild) - Keystone/GAETAN BALLY

Das kantonale Schulentwicklungsvorhaben «Schulen für alle», das vor drei Jahren gestartet ist, soll die Volksschule bis 2035 weiterentwickeln. Es umfasst fünf Schwerpunkte, die in Bausteinen konkretisiert sind, wie die Volksschule in ihrer Mitteilung schrieb. Nun hätten Rückmeldungen der Schulleitungen gezeigt, dass die Vielzahl an Themen und Vorgaben in der Praxis «zu ambitioniert» ist.

Das Bildungs- und Kulturdepartement hat deshalb die Prioritäten angepasst. Künftig sollen weniger Bausteine bearbeitet werden. Auf Themen wie die schulartengemischte Sekundarschule oder den Epochenunterricht, bei dem für eine gewisse Zeit Fächertrennungen aufgehoben werden, soll verzichtet werden, da sie von weniger als 45 Prozent der Schulleitenden als «relevant» erachtet wurden, wie es im Communiqué hiess.

Einzelne Inhalte werden laut der Dienststelle gebündelt: So werden etwa der flexible Einsatz von Lehrpersonen, individuelle Förderung und digitale Beurteilungsinstrumente in bestehende Bausteine integriert. Auch die Qualitätssicherung und die Nutzung von Leistungsdaten sollen nicht mehr separat behandelt werden, betonte die Volksschulbildung.

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