Luzern präsentiert Massnahmen gegen überlastete Gefängnisse
Der Kanton Luzern will die angespannte Situation im Justizvollzug entschärfen. Die bestehenden Einrichtungen sind stark ausgelastet, weshalb der Kanton verschiedene Massnahmen plant.

Die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj (SP) präsentierte am Mittwoch in der Justizvollzugsanstalt Grosshof in Kriens die Vernehmlassungsbotschaft «Planungsbericht Zukunft Justizvollzug Luzern».
Im Zentrum stehen 26 Massnahmen zur Entlastung, zum Ausbau und zur Weiterentwicklung des Justizvollzugs, wie es hiess.
Vorgesehen sind unter anderem der Aufbau einer Bussenumwandlungsstelle sowie der Ausbau der psychologisch-psychiatrischen Betreuung. Damit sollen die Institutionen entlastet und die Betreuung verbessert werden.
Zudem sollen in der Justizvollzugsanstalt Grosshof forensisch unterstützte Behandlungsplätze geschaffen werden, wie es an der Medienorientierung hiess.
Die geplanten Ausbauten und Massnahmen führen ab 2028 zu Mehrkosten von rund sieben Millionen Franken.






