Landquart GR will 106 Millionen in Schulraum investieren
Die Schülerzahlen in Landquart GR sind seit 2012 um rund 30 Prozent angestiegen. Bereits heute gibt es deshalb in den Schulen erhebliche Kapazitätsengpässe. Nun will die Gemeinde mehrere Bauprojekte auf den Weg bringen.

Gemäss der Schulraumstrategie, die Gemeindevertreter am Montag den Medien präsentierten, sind gleich mehrere Bauvorhaben geplant, um die Schulraumsituation zu entschärfen. Dies auch, weil die Prognosen in den nächsten Jahren von einem weiteren Schülerwachstum ausgehen. Bereits heute seien an den drei grössten Schulstandorten Igis, Rüti und Ried Engpässe vorhanden, weshalb Provisorien notwendig seien.
Bis 2040 soll deshalb für 50,6 Millionen Franken am Standort der Primarschule Rüti ein Ersatzneubau für das Schulhaus Rüti 2 entstehen. Weiter plant die Gemeinde den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Schulhauses Rüti 1 sowie der alten Turnhalle. Diese soll künftig als Aula und Mittagstisch dienen. Denn: Die Gemeinde möchte am Standort eine neue Doppelturnhalle bauen.
Am Schulstandort Igis möchte die Gemeinde ausserdem eine neue Dreifachturnhalle und einen Dreifachkindergarten bauen. Weiter ist ein Ersatzneubau des heutigen Kindergartens Bungertweg und des Gemeindesaals angedacht. Dieser soll künftig als Aula und Mittagstisch sowie für weitere Schulräume dienen. Für diese Bauvorhaben rechnet die Gemeinde Landquart mit weiteren Kosten von 41,6 Millionen Franken.
Zusätzlich sehen die Pläne einen Ersatzneubau der alten Turnhalle beim Oberstufenschulhaus Ried für rund 13,8 Millionen Franken vor.
Für die Standorte Igis und Rüti sollen die Planungsarbeiten gemäss Mitteilung der Gemeinde bereits im laufenden Jahr beginnen. Die letzten Umsetzungsschritte seien dann für die zweite Hälfte der 2030er-Jahre vorgesehen – wobei diverse Massnahmen zeitlich voneinander abhängig seien.
Die Bevölkerung wird gemäss Mitteilung im Juni zur Mitsprache eingeladen, bevor im Herbst die Strategie an einer Gemeindeversammlung vorgelegt wird.






