KI beantwortet am Telefon Fragen der Krienser Bevölkerung
Wer auf die Hauptnummer der Kienser Stadtverwaltung anruft, hat bald eine Künstliche Intelligenz (KI) in der Leitung. Die Stadt nimmt ab Mittwoch einen digitalen Telefonassistenten in Betrieb, der rund um die Uhr Fragen der Bevölkerung beantwortet.

Damit können einfache Auskünfte oder Anfragen auch ausserhalb der Bürozeiten bearbeitet werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Zudem soll dies Wartezeiten verkürzen und Mitarbeitende von administrativen Routineaufgaben entlasten. Für die persönliche Beratung, die vorgängig vereinbart werden kann, soll so mehr Zeit bleiben. Während der regulären Öffnungszeiten steht die Stadtverwaltung für komplexe Fragen weiterhin offen. Auch am Online-Schalter werden Anliegen bearbeitet.
Die Stadt will den KI-Assistenten schrittweise einführen. Er soll künftig den Anruf entgegen nehmen. «Das System analysiert die Anfrage in Echtzeit», hiess es weiter, und: Es versteht Schweizerdeutsch. «Anrufende können ihr Anliegen daher in ihrem gewohnten Dialekt schildern.»
Die KI beantwortet die Frage selbst oder leitet an die zuständige Fachstelle weiter. Kann sie das Anliegen nicht zuordnen oder bearbeiten, wird der Anruf während der Öffnungszeiten an einen Pool der Departementssekretariate weitergegeben. So soll bei Bedarf eine Ansprechperson persönlich erreichbar bleiben, hiess es weiter.
Der Umfang der Anliegen, welche die KI bearbeitet, soll nach der Einführung laufend wachsen. Es wurde in den vergangenen Wochen getestet und starte nun in die Pilotphase. Im Verlaufe des Sommers werde die bisherige, temporäre Vermittlungsstelle im Einwohnerservice vollständig durch die KI ersetzt.










