Kantonsspital Graubünden erzielt 2025 einen Gewinn
Nach einem kleinen Defizit im Vorjahr hat das Kantonsspital Graubünden (KSGR) 2025 einen Unternehmensgewinn von 8,7 Millionen Franken erzielt. Die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten nahm um 3 Prozent zu.

Der Betriebsertrag wuchs um 4,9 Prozent auf 569,9 Millionen Franken an, wie das Spital am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Der Sach- und Personalaufwand lag bei 527,7 Millionen Franken, was einem Anstieg von 2,5 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Abschreibungen fiel mit 42,2 Millionen Franken deutlich höher aus als im Vorjahr.
Für das KSGR sei es ein «erfreuliches» Jahr gewesen. Wie sich der CEO, Hugo Keune, zitieren liess, seien die Verantwortlichen angesichts des Kostendrucks und «zu tiefer Tarife» mit dem Ergebnis zufrieden.
Einen neuen Höchststand verzeichnete das Spital auch bei der Anzahl der Lernenden. 119 Jugendliche waren 2025 am Kantonsspital Graubünden in Ausbildung, so viele wie noch nie. Insgesamt beschäftigt das Spital 3600 Mitarbeitende.
Wie das Spital weiter mitteilte, seien die Arbeiten am zweiten Teil des neuen Hauptgebäudes auf der Zielgeraden. Im kommenden November soll der Betrieb im Neubau aufgenommen werden. Bereits in gut vier Monaten, am 22. August, will das Spital an einem Tag der offenen Tür Besucherinnen und Besucher im Neubau empfangen.
Seit 2014 bis Ende 2025 investierte das Kantonsspital 517,9 Millionen Franken in den Bau. Martin Schmid, Präsident der Stiftung Kantonsspital Graubünden, spricht in der Mitteilung von «einer extrem langen Bauphase», welche die medizinische Versorgung «auf höchstem Niveau» für die Zukunft sicherstellen soll.






