Kanton Nidwalden verzichtet am Lopper auf Solarleuchten
Der Fuss- und Veloweg entlang der Kantonsstrasse zwischen den Nidwaldner Gemeinden Hergiswil und Stansstad wird mit einer Beleuchtung ausgestattet. Der Kanton verzichtet auf die ursprünglich angedachte Lösung mit Solarleuchten.

Die Forderung nach einer Beleuchtung der am Vierwaldstättersee gelegenen Strasse geht auf eine Forderung des Landrats von 2022 zurück. Die Strasse liegt teilweise unter dem Viadukt der A2 und wurde damals im Parlament als «dunkles Loch» bezeichnet.
Vor zwei Jahren schlug der Regierungsrat dem Landrat vor, den Fuss- und Veloweg mit Leuchten auszurüsten, deren Akkus tagsüber mit Sonnenenergie geladen werden. Grund für diese Lösung war, dass die Strasse auf einer Strecke von 1200 Metern keine elektrische Erschliessung hat.
Die Baudirektion gab diese Lösung aber auf, wie sie am Mittwoch mitteilte. Um Ausfälle der Beleuchtung in den Wintermonaten zu vermeiden, sei eine Variante mit Stromverkabelung weiterverfolgt worden, hiess es in der Mitteilung. Dafür seien zusätzliche Abklärungen mit dem Bundesamt für Strassen Astra sowie den Gemeinden Stansstad und Hergiswil nötig gewesen.
Der Strom für die Leuchten wird von Einspeisepunkten beim Bootshafen Hergiswil und bei der Acheregg geliefert. Die Beleuchtung wird nicht die ganze Nacht eingeschaltet sein, sondern über Bewegungssensoren aktiviert. Dadurch könne der Energieverbrauch und die Lichtverschmutzung reduziert werden, erklärte die Baudirektion.
Das Vorhaben liegt bis am 29. Mai öffentlich auf. Es ist geplant, die Beleuchtungsanlage im Herbst in Betrieb zu nehmen.






