Nidwalden

Jugendliche in Nidwalden und Obwalden bleiben für Lehre im Kanton

Keystone-SDA Regional
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Nidwalden,

Die Nidwaldner und Obwaldner Jugendlichen, die im August eine Lehre in Angriff nehmen, tun dies mehrheitlich in der Heimat. Über zwei Drittel von ihnen haben eine Lehrstelle im jeweils eigenen Kanton gefunden, wie eine Befragung zeigte.

Die Lehre als Elektroinstallateurin oder -installateur gehört in den Kantonen Obwalden und Nidwalden weiterhin zu den beliebtesten Berufsausbildungen. (Archivaufnahme)
Die Lehre als Elektroinstallateurin oder -installateur gehört in den Kantonen Obwalden und Nidwalden weiterhin zu den beliebtesten Berufsausbildungen. (Archivaufnahme) - Keystone/GAETAN BALLY

In Obwalden treten sie die Lehre in 60 verschiedenen Berufen an, in Nidwalden in deren 70, teilten die Kantone am Freitag gemeinsam mit. Die beliebtesten darunter bleiben die kaufmännische Lehre, die Ausbildung zum Fachmann respektive Fachfrau Gesundheit und die Lehre als Elektroinstallateur oder -installateurin.

Die meisten Jugendlichen wählten «geschlechtstypische» Berufe, hiess es weiter. Lehren als Baumaschinenmechanikerin, Fachmann Gesundheit oder Fahrradmechanikerin bildeten einzelne Ausnahmen. Die Vielfalt der gewählten Berufe ist bei den männlichen Jugendlichen grösser als bei den weiblichen.

Insgesamt beginnen rund zwei Drittel aller Schulabgängerinnen und -abgänger eine Lehre. Ein guter Fünftel der Jugendlichen tritt an eine weiterführende Schule über, mit rund 60 Prozent sind eine Mehrheit davon junge Frauen. Die Übertritte erfolgen zum grössten Teil an die kantonale Mittelschule, seltener an eine Fachmittelschule oder ein ausserkantonales Kurzzeitgymnasium.

Ein Zwischenjahr starten 8,3 Prozent der Obwaldner Schulabgängerinnen und -abgänger, der Anteil ist etwas kleiner als im Vorjahr. In Nidwalden sind es 9,8 Prozent der Jugendlichen, hier ist der Anteil gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Praktisch alle Personen wussten zum Zeitpunkt der Befragung, wie es nach der obligatorischen Schulzeit weitergeht. Über 99 Prozent der Jugendlichen in beiden Kantonen haben eine Anschlusslösung. 375 Jugendliche im Kanton Obwalden und 389 Jugendliche im Kanton Nidwalden schlossen im Juli ihre obligatorische Schulzeit ab.

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