Isabel Schorer (FDP): «Ostschweiz braucht Fachkräfte – nicht Chaos!»

    Isabel Schorer
    Isabel Schorer

    Stadt St. Gallen,

    Isabel Schorer (FDP) äussert sich im Gastbeitrag zur Nachhaltigkeits-Initiative: In Tat und Wahrheit bereitet sie den Weg ins wirtschaftliches Chaos.

    St. Gallen Politik
    Isabel Schorer (FDP) vertritt seit 2016 den Wahlkreis St.Gallen im Kantonsrat des Kantons St.Gallen. - zVg

    Als FDP-Kantonsrätin und Unternehmerin sehe ich täglich, was den Wohlstand unserer Region ausmacht: Engagierte Mitarbeitende und der Mut, Probleme anzupacken.

    Die Nachhaltigkeits-Initiative tut das Gegenteil: Sie verspricht einfache Antworten auf komplexe Fragen. In Tat und Wahrheit bereitet sie den Weg ins wirtschaftliche Chaos.

    In unseren Spitälern, Pflegeheimen, auf dem Bau, in der Gastronomie und in KMU fehlen schon heute Fachkräfte. Zudem treten mehr ältere Menschen aus dem Erwerbsleben aus, als junge nachrücken.

    Pflegerin
    Schorer: «In unseren Spitälern, Pflegeheimen, auf dem Bau, in der Gastronomie und in KMU fehlen schon heute Fachkräfte.» (Symbolbild) - keystone

    Der propagierte Bevölkerungsdeckel löst kein einziges dieser Probleme, sondern verschärft sie. Wer den Pflegenotstand bekämpfen, Lehrstellen sichern und unsere Sozialwerke finanzieren will, darf nicht den Arbeitsmarkt zumauern. Das führt ins Chaos!

    Befürwortest du die Nachhaltigkeits-Initiative der SVP?

    Die Sorgen rund um Wohnraum, Verkehr und Infrastruktur nehme ich ernst. Aber sie bedürfen gezielter Antworten in der Wohn-, Asyl- und Infrastrukturpolitik, nicht einer diffusen Verfassungsbestimmung. Die Chaosinitiative löst keine Probleme, sie schafft neue.

    Ich stimme überzeugt Nein zur Initiative – und empfehle Ihnen, dasselbe zu tun.

    Zur Autorin

    Isabel Schorer (*1978) ist FDP-Kantonsrätin. Sie vertritt seit 2016 den Wahlkreis St. Gallen im Kantonsrat des Kantons St. Gallen. Die Betriebswirtin ist seit 2019 Standortleiterin Farner in St. Gallen.

    Kommentare

    User #5688 (nicht angemeldet)

    Bei der Abstimmung vom 14. Juni nehme ich auch eine Treichel mit auf die Gemeinde-Kanzlei. Das laute Läuten wird meiner abgegebenen Stimme sicher noch etwas mehr Nachdruck verleihen...

    User #5327 (nicht angemeldet)

    Insgeheim möchten viele Einwohner ein Ja einlegen aber die Ideologie und das "Malen nach Zahlen" ist oft stärker als ihr unterdrücktes Selbst.

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