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    Investor für Wil West wird gesucht

    Keystone-SDA Regional
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    Ein Investor soll das Areal Wil West weiterentwickeln. Dafür wird nun die Ausschreibung vorbereitet. Der Vorvertrag für den Verkauf des Bodens durch den Kanton St. Gallen an den Thurgau wird bald unterzeichnet.

    Das Areal Wil West ist das grösste Standortförderungsprojekt der Ostschweiz. Nun läuft die Entwicklung des Gebiets, geplant ist unter anderem ein Autobahnanschluss. (Archivbild)
    Das Areal Wil West ist das grösste Standortförderungsprojekt der Ostschweiz. Nun läuft die Entwicklung des Gebiets, geplant ist unter anderem ein Autobahnanschluss. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Im März hatten knapp 54,7 Prozent der St. Galler Stimmberechtigten dem Verkauf des Areals für das grösste Standortförderungsprojekt in der Ostschweiz an den Kanton Thurgau zugestimmt. Eine erste Abstimmungsvorlage war 2022 gescheitert.

    Seither sei das Projekt weiterbearbeitet worden, teilte die Geschäftsstelle Wil West am Dienstag mit. Dabei übernehme der Kanton Thurgau «die Rolle des Grundeigentümers im Projektperimeter Münchwilen, bis zur Weiterveräusserung an einen geeigneten Investor».

    Bereits vor der zweiten Abstimmung war klar, dass der Thurgau Wil West nicht selber realisieren will. Gesucht werden deshalb Investoren, «am liebsten einer», wie der Thurgauer Regierungsrat Dominik Diezi (Mitte) nach der Abstimmung gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärt hatte. Das Gelände sei attraktiv und werde sehr gut erschlossen sein. Da müssten sich Interessenten finden, hatte er gesagt.

    Die konkrete Suche beginnt bald. Der aktuelle Stand ist so: Für die zweite Hälfte des Jahres 2026 sei die Unterzeichnung des Vorvertrags für den Landverkauf vom Kanton St. Gallen an den Kanton Thurgau vorgesehen, teilte die Geschäftsstelle mit. Zudem werde die Investorenausschreibung vorbereitet.

    Gespräche mit Grundeigentümern

    Parallel dazu läuft der Austausch mit weiteren in das Projekt involvierten Parteien. Am 28. August 2026 fand eine Informationsveranstaltung für Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Pächterinnen und Pächter statt. Drei Tage danach folgte eine «Wil-West-Standortkonferenz» mit rund 90 Teilnehmenden aus Politik und Wirtschaft. Dort ging es um Themen wie die Planung der Infrastruktur oder die Kompensation der Fruchtfolgeflächen.

    Der Zeitplan sieht nun so aus: In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 sollen die zentralen Projekte öffentlich aufgelegt werden. Bis Anfang 2030 könnten die Baubewilligungen für wichtige Infrastrukturmassnahmen vorliegen. Die Erschliessung des Areals solle «gegen Mitte der 2030er-Jahre abgeschlossen werden», heisst es in der Mitteilung.

    Auf dem Areal Wil West sollen 2500 bis 3000 Arbeitsplätze entstehen. Zum Vorhaben gehören auch Angebote für den öffentlichen Verkehr sowie ein Autobahnanschluss.

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    Kommentare

    User #3713 (nicht angemeldet)

    Weiterentwickeln heisst übersetzt zubetonieren. 53% sehen sich bestätigt.

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    sdf
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