Energie

    In Sennwald SG ist ein Windpark geplant

    In Sennwald will eine Projektgruppe einen Windpark mit drei bis vier Anlagen realisieren. Beteiligt sind die politische Gemeinde Sennwald, das Elektrizitätswerk Sennwald, die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) sowie die Groupe E Greenwatt SA.

    Drei bis vier Anlagen mit Windturbinen könnten in Sennwald realisiert werden. (Archivbild)
    Drei bis vier Anlagen mit Windturbinen könnten in Sennwald realisiert werden. (Archivbild) - KEYSTONE/APA/APA/HANS KLAUS TECHT

    Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation habe das Verfahren für einen kantonalen Sondernutzungsplan gestartet, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag. Dabei handle es sich um das massgebende Verfahren für die Realisierung eines Windparks.

    Seit Herbst 2025 fanden im Gebiet während 18 Monaten Windmessungen statt. Der Energieertrag werde auf etwa 25 GWh pro Jahr geschätzt. Damit könnten bis zu 5000 Haushalte mit Energie beliefert werden.

    Der nächste Schritt ist nun die Erarbeitung der Grundlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Bevölkerung wird zur öffentlichen Mitwirkung eingeladen.

    Sobald das Gesuch bewilligungsfähig sei, werde der Sondernutzungsplan zusammen mit dem Umweltverträglichkeitsbericht und dem Baugesuch mit allfälligen Anpassungen aus der Mitwirkung öffentlich aufgelegt, heisst es in der Mitteilung.

    Nach der Behandlung von allfälligen Einsprachen durch die Regierung, werde der Sondernutzungsplan genehmigt und die Baubewilligung in einem Gesamtentscheid erteilt. Danach beginne die Frist für ein Rechtsmittelverfahren. Sobald die Baubewilligung und der Sondernutzungsplan rechtskräftig seien, könne mit dem Bau des Windparks begonnen werden.

    Im ganzen Kanton wurden im Richtplan 15 Gebiete zur Nutzung von Windenergie festgelegt. Dazu gehört auch Sennwald. Nach Entscheiden des Kantonsrats sind für die Sondernutzungspläne und die Verfahren der Kanton und nicht die jeweilige Standortgemeinde zuständig.

    Kommentare

    User #2637 (nicht angemeldet)

    So sicher kann man den Atommüll entsorgen: Weltweit gibt es derzeit kein in Betrieb befindliches Endlager, das hochradioaktiven Atommüll dauerhaft sicher einschließt. Finnland plant, Mitte der 2020er Jahre das weltweit erste geologische Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle (Onkalo) in Betrieb zu nehmen. In Deutschland läuft die Suche nach einem Standort noch.Wichtige Fakten zur Endlagersicherheit:Zeitraum: Endlager müssen den Müll für etwa eine Million Jahre sicher von der Umwelt isolieren.

    User #4910 (nicht angemeldet)

    Wenn es etwas absolut nicht braucht dann ist das noch mehr Solar und Windstrom im europäischen Verbundsnetz. Von daher wäre es total hirnrissig Natur für diese hässlichen Windparks zu zerstören!

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