Hochwasserschutzarbeiten in Konolfingen und Herbligen starten
Der Wasserbauverband Chisebach hat am Donnerstag in Konolfingen und Herbligen die Bauarbeiten für einen verbesserten Hochwasserschutz gestartet. Die Arbeiten an Gwärbkanal und Chise beinhalten auch ökologische Aufwertungen.

In einer ersten Etappe baut der Verband den Damm entlang des Gwärbkanals in Konolfingen aus und versieht ihn mit einer neuen Sammelleitung, wie er am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb.
Weiter erhöht er in Herbligen die Abflusskapazität durch eine Verbreiterung des Gerinnes. Eine verbesserte Längsvernetzung des Gewässers ermöglicht es Fischen zudem, künftig flussaufwärts und flussabwärts zu wandern.
Bund und Kanton subventionieren bis zu 74 Prozent der anfallenden Kosten. Die Mobiliar beteiligt sich mit 350'000 Franken. Der BKW-Ökofonds und der kantonale Renaturierungsfonds steuern je 140'000 Franken bei.
Die Pläne für die Verbesserung des Hochwasserschutzes im Einzugsgebiet der Chise reichen bis in die 1970er-Jahre zurück, wie es weiter hiess. 1977 ereignete sich eines der bisher schwersten Hochwasser an der Chise.






