Gymer-Ausbildung in Bern und der Waadt über den Röstigraben hinweg

Die Kantone Bern und Waadt schlagen bei der gymnasialen Ausbildung eine Brücke über den Röstigraben. Jugendliche aus dem westlichen Berner Oberland und dem waadtländer Pays d'Enhaut sollen ihre gymnasiale Ausbildung im jeweils anderen Kanton absolvieren können.

Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an der bernisch-waadtländischen Kantonsgrenze können im jeweils anderen Kanton und in dessen Sprache ihre Ausbildung absolvieren.  (Symbolbild)
Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an der bernisch-waadtländischen Kantonsgrenze können im jeweils anderen Kanton und in dessen Sprache ihre Ausbildung absolvieren. (Symbolbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Dies sieht eine interkantonale Vereinbarung vor, wie die beiden Kantone am Freitag mitteilten. Die Regelung gilt ab dem Schuljahr 2026 und betrifft auf Berner Seite Schülerinnen und Schüler aus den Regionen Obersimmental und Saanenland.

Mit dem Angebot wollen die Kantone die Zweisprachigkeit in der Region stärken und den Dialog zwischen den Sprachgemeinschaften fördern. Auch ein pädagogischer Austausch über die Kantonsgrenze hinweg soll stattfinden.

Die Waadtländer Schülerinnen und Schüler können neu die Abteilung Gstaad des Gymnasiums Interlaken besuchen, jene von Berner Seite das Gymnasium in Aigle. Der gesamte Bildungsgang kann in der Sprache des Partnerkantons absolviert werden. Das Angebot ist freiwillig. Die Vereinbarung gilt für insgesamt zehn Gemeinden in der Grenzregion.

Kommentare

User #784 (nicht angemeldet)

Ich meinte, so sein, jedem Kanton gleich sein, Gymnasium hat, lernt man zwei Fremdsprachen, und oder man kann die von der Grundschule.

User #4610 (nicht angemeldet)

Es existiert kein Röstigraben!!

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