UHC Thun fordert Gordola zum Playoff-Auftakt
Am Sonntag, 22. Februar 2026, startet UHC Thun um 17 Uhr in der MUR als Qualifikationssieger gegen Gordola in die Best-of-Five-Viertelfinalserie.

Wie der UHC Thun mitteilt, ist die Qualifikation Geschichte – jetzt beginnt die entscheidende Phase der Saison. Der UHC Thun startet am Sonntag, 22. Februar 2026, um 17 Uhr in der MUR in die Playoffs. Als Qualifikationssieger wählten die Berner Oberländer das siebtplatzierte Verbano Unihockey Gordola als Viertelfinal-Gegner. Eine Wahl mit klaren Überlegungen – und doch mit Respekt vor einer anspruchsvollen Aufgabe.
Der letzte Formtest vor dem Playoff-Start verlief nicht wunschgemäss. Zwar bezwangen die Thuner am Samstag zuhause ULA mit 10:6, doch auch in dieser Partie zeigte sich, dass der Offensivmotor nicht durchgehend rund lief.
Nach einem 0:2-Fehlstart musste sich das Team erst finden, drehte die Partie zwar eindrücklich, liess aber immer wieder Phasen zu, in denen die Kontrolle verloren ging. Tags darauf in Sarnen gegen Ad Astra Obwalden folgte dann eine 7:8-Niederlage. Besonders das zweite Drittel offenbarte Schwächen in der Defensive und im Fokus.
Zu viele einfache Fehler, zu viele Nebenschauplätze – und plötzlich lag man deutlich zurück. Positiv war jedoch die Reaktion: Mehrmals kämpfte sich Thun wieder heran und bewies Moral. Auch wenn das Resultat am Ende nicht stimmte, zeigte die Aufholjagd, dass die Mannschaft in der Lage ist, sich in schwierigen Momenten zurückzukämpfen.
Physisch, laut, intensiv
Genau diese Mischung aus Selbstkritik und Widerstandsfähigkeit wird nun entscheidend sein. Mit Gordola wartet ein Gegner, der unangenehm zu bespielen ist. Die Tessiner tragen ihre Heimspiele ebenfalls auf Parkett aus. In der Halle im Tessin geht es erfahrungsgemäss laut, emotional und körperbetont zu und her.
Gordola sucht die Zweikämpfe, spielt intensiv und versucht immer wieder, den Gegner auch mental aus dem Konzept zu bringen. Die Thuner müssen sich also auf eine physische, temporeiche und möglicherweise auch provokative Spielweise einstellen.
Die beiden Direktduelle in der Qualifikation gingen zwar mit 8:6 und 7:3 an Thun, doch Playoffs schreiben bekanntlich ihre eigenen Geschichten. Tempo, Disziplin und Effizienz werden noch stärker gewichtet, Fehler noch konsequenter bestraft.
Für die Berner Oberländer wird es entscheidend sein, von Beginn weg strukturiert aufzutreten, sich nicht auf Nebenschauplätze einzulassen und das eigene Spiel mit Überzeugung durchzuziehen. Gerade nach den zuletzt teilweise stotternden Offensivphasen gilt es, über 60 Minuten Druck zu erzeugen und defensiv stabil zu bleiben.
Voll besetzt und fokussiert
Positiv stimmt, dass Thun personell aus dem Vollen schöpfen kann. Das gesamte Kader steht zur Verfügung, der Konkurrenzkampf ist hoch, die Intensität im Training entsprechend stark. Jetzt geht es darum, diese Energie auf das Spielfeld zu bringen.
Am Sonntag, 22. Februar 2026, um 17 Uhr fällt in der MUR der Startschuss zur Best-of-Five-Serie. Die Qualifikation hat Thun an die Spitze geführt, nun zählt nur noch der nächste Schritt. Die Playoffs sind da.










