Grünes Licht für neue Quartierküche im Berner Tiefenauspital

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Bern,

Die Stadt Bern kann im ehemaligen Tiefenauspital eine neue Quartierküche einbauen. Die Stimmberechtigten haben den Kredit von 7,8 Millionen Franken deutlich gutgeheissen.

Im ehemaligen Tiefenauspital kann die Stadt eine weitere Quartierküche einrichten. (Archivbild)
Im ehemaligen Tiefenauspital kann die Stadt eine weitere Quartierküche einrichten. (Archivbild) - Keystone/PETER KLAUNZER

45'282 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 9756 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 68,6 Prozent, wie die Stadt am Sonntag mitteilte.

Die Quartierküche ist laut Gemeinderat nötig, um die steigende Zahl von Mahlzeiten für Schulkinder in der Tagesbetreuung zu bewältigen. Sie wird im Ostflügel des Gebäudes eingerichtet, wo sich früher die Spitalküche befand.

Das Tiefenauspital hatte den Betrieb Ende 2023 eingestellt. Dadurch gingen alle Gebäude und Anlagen auf dem Areal wieder ins Eigentum der Stadt über. Bis die langfristige Nutzung des Areals geklärt ist, wird es unter anderem von einer Asylunterkunft und einer Kita zwischengenutzt – mindestens bis 2034.

Gegner der Vorlage kritisierten, die Investitionen seien nicht nachhaltig, falls die Quartierküche nur sieben Jahren lang genutzt werde. Die Stadt solle bestehende Ressourcen in Bern zur Produktion von Mahlzeiten nutzen.

Die Befürworter hielten entgegen, die Stadt habe es als Besitzerin der Liegenschaft selbst in der Hand, wie lange die Quartierküche genützt werden könne. Angestrebt werde ein Betrieb während mindestens 20 Jahren.

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