Grünes Licht für Begegnungszone im Bieler Lindenquartier

Die Stadt Biel kann im Lindenquartier eine Begegnungszone schaffen. Das Regierungsstatthalteramt hat die Beschwerden gegen die geplanten Verkehrsmassnahmen vollumfänglich abgewiesen.

In der neuen Begegnungszone im Lindenquartier gilt Tempo 20 für alle Verkehrsteilnehmer. (Symbolbild)
In der neuen Begegnungszone im Lindenquartier gilt Tempo 20 für alle Verkehrsteilnehmer. (Symbolbild) - KEYSTONE/TIL BUERGY

Die Beschwerdefrist ist mittlerweile abgelaufen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Damit kann das Projekt in diesem Sommer wie geplant umgesetzt werden. Die Markierungsarbeiten und die Installation der neuen Signalisation sollen zwischen Ende Juli und Mitte August erfolgen und rund eine Woche dauern.

Mit der Erweiterung der Zone am Scheibenweg soll die Sicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Künftig gilt im gesamten Perimeter eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Fussgängerinnen und Fussgänger haben Vortritt.

Zudem wird ein Fahrverbot für den Durchgangsverkehr eingeführt, während das Velofahren neu auch im Gegenverkehr erlaubt ist. Dafür werden in der Blauen Zone 15 Parkfelder abgebaut.

Kommentare

User #5326 (nicht angemeldet)

Für was brauchts im Lindenquartier eine Begegnungszone??? Das ist unnötig und rein Ideologie getrieben

User #6362 (nicht angemeldet)

Die Schweiz bewegt sich immer stärker in Richtung Autofreiheit – und wir können das kaum beeinflussen. Die sogenannten Begegnungszonen sind für mich eher ein Vorwand; sie funktionieren in einem Land nicht wirklich, in dem die Menschen von Natur aus weniger begegnungsfreudig sind. Für die Sicherheit würden klare Tempolimiten völlig ausreichen. Insgesamt ist mir diese Schweiz zu grün geworden – mehr, als es meinem Geschmack entspricht.

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