Stadt Zürich

EDU Zürich zieht kantonale Prämien-Initiative zurück

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die EDU Zürich hat die kantonale Initiative «Keine Krankenkassenprämien für Kinder aus bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen» zurückgezogen. Über die Gründe für den Rückzug machte die Partei auf Anfrage keine Angaben.

Die Zürcher EDU wollte Kinder aus bescheidenen Verhältnissen komplett von Krankenkassenrpämien befreien. Nun zog sie die Initiative aber zurück. (Symbolbild)
Die Zürcher EDU wollte Kinder aus bescheidenen Verhältnissen komplett von Krankenkassenrpämien befreien. Nun zog sie die Initiative aber zurück. (Symbolbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Lanciert hatte die Partei die Initiative im Sommer 2025. Der Rückzug war am Freitag im kantonalen Amtsblatt ausgeschrieben.

Die Initiative der EDU forderte, dass Familien, die Prämienverbilligungen beziehen, sich an den Kinderprämien gar nicht mehr beteiligen müssen. Für die Steuerzahler sollte dies jedoch keine Mehrkosten zur Folge haben – weil im Gegenzug zur Erhöhung der Leistungen für Kinder die Leistungen für Erwachsene bei der individuellen Prämienverbilligung (IPV) reduziert werden sollten.

Gemäss aktueller Rechtslage sind die Kantone verpflichtet, für untere und mittlere Einkommen die Prämien der Kinder um mindestens 80 Prozent zu verbilligen.

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