Doch kein Neubau für die Stadtberner Schule Steigerhubel
Die Volksschule Steigerhubel im Westen der Stadt Bern soll jetzt doch keinen Erweiterungsneubau erhalten. Die Stadt will ein Nachbargebäude übernehmen. Bis es soweit ist, soll ein Provisorium aushelfen. Somit bleibt auch der Allwetterplatz erhalten, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

Die Stadt Bern kann als Alternativlösung für einen Erweiterungsneubau künftig ein angrenzendes Schulgebäude nutzen. Dieses wird heute von der Berufsfachschule Bern (Gibb) belegt. Die Stadt kann das Gebäude frühestens in zehn Jahren übernehmen, wie der Gemeinderat in seiner Mitteilung schrieb.
Weil dringend Schulraum benötigt wird, will die Stadt zur Überbrückung ein zweites Provisorium auf dem Steigerhubel-Areal erstellen. Während der Gesamtsanierung der bestehenden Schulgebäude soll dieses zudem als Ausweichfläche dienen, wie es weiter hiess. Die Bauarbeiten für das Provisorium sollen voraussichtlich im Herbst 2026 starten und bis Sommer 2027 dauern.
Der Allwetterplatz der Schule soll erhalten bleiben, weil der Erweiterungsneubau in dessen Bereich zu stehen gekommen wäre.
Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Projektierungs- und Baukredit von 8,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Vorlage kommt voraussichtlich im Juni 2026 vor das Stimmvolk.






