Krankenkasse

Der Kanton Zürich erhält höhere Steuerabzüge für die Krankenkasse

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Zürich,

Die Zürcher Stimmberechtigten haben die Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock» überraschend angenommen. Mit dem Ja zur SVP-Initiative wird der Steuerabzug für Versicherungsprämien künftig an die Entwicklung der Krankenkassenprämien gekoppelt.

Die «Stopp-Prämienschock»-Initiative der Zürcher SVP fordert höhere Steueabzüge für die Krankenkassenprämien. (Symbolbild)
Die «Stopp-Prämienschock»-Initiative der Zürcher SVP fordert höhere Steueabzüge für die Krankenkassenprämien. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die Stimmberechtigten sagten mit 53,1 Prozent Ja zur Initiative. Dafür stimmten 274'136 Zürcherinnen und Zürcher, dagegen waren 241'665. Die Stimmbeteiligung betrug 57,1 Prozent.

Bisher passte der Kanton diesen Abzug alle zwei Jahre lediglich an die allgemeine Teuerung an. Die neuen Steuerabzüge werden gemäss Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) per 1. Januar 2028 erstmals nach den neuen Regeln angepasst.

Lanciert wurde die Initiative von der SVP, Unterstützung erhielt sie von FDP und EDU. Die Initiative stiess offenbar aber auch ausserhalb des bürgerlichen Lagers auf Zustimmung. Selbst in einzelnen Wahlkreisen in den Städten Zürich und Winterthur erreichte die Initiative eine Mehrheit.

Regierungsrat und Kantonsrat lehnten die Initiative ab. Die Behörden warnten vor erheblichen Steuerausfällen von schätzungsweise je 80 Millionen Franken pro Jahr für den Kanton und die Gemeinden, weil die Prämien in der Regel deutlich rascher steigen als die Teuerung.

Kommentare

User #2124 (nicht angemeldet)

Wie kann man für so etwas dagegen sein?

Weiterlesen

burgdorf schuss hasle bls
754 Interaktionen
Schuss
bäume
98 Interaktionen
Gefahr!

MEHR KRANKENKASSE

Krankenkasse
13 Interaktionen
Kinder & Krankenkasse
22 Interaktionen
Luzern
Krankenkasse
26 Interaktionen
«Schockiert»
Implant
390 Interaktionen
Zürcherin erzählt

MEHR AUS STADT ZüRICH

4 Interaktionen
Zürcher HB
Bus Elektrobus Zürich
11 Interaktionen
Störungen
Arzt
In Zürich verhaftet