Der Bestand der Raufusshühner im Kanton St. Gallen ist stabil

Im Kanton St. Gallen leben alle vier Raufusshuhn-Arten. Laut kantonaler Jagdstatistik 2025 sind die Bestände stabil. Den Erhalt führt das Amt für Natur auf die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und anderen Partnern zurück.

In St. Galler Wäldern leben stabile Bestände an Rauffusshühnern: Im Bild Bauernhöfe und Wald in Valens. (Archivbild)
In St. Galler Wäldern leben stabile Bestände an Rauffusshühnern: Im Bild Bauernhöfe und Wald in Valens. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Auerhuhn, Birkhuhn, Alpenschneehuhn und Haselhuhn: Im Kanton St. Gallen kommen alle vier Raufusshuhn-Arten vor. Der Fortbestand dieser national wichtigen Vogelarten sei auch den Bemühungen der Jägerschaft und weiteren Projektpartnern zu verdanken, schreibt das Amt für Natur in einer Mitteilung am Donnerstag im Rahmen der kantonalen Jagdstatistik 2025.

Die Vögel sind das Schwerpunktthema der Statistik. «Die Raufusshühner sind prägende Arten unserer Berg- und Waldlandschaften und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem», heisst es auf der Webseite des Amts. Im Kanton St. Gallen stünden sie jedoch zunehmend unter Druck.

Die Raufusshühner finden im Kanton St. Gallen laut Mitteilung geeignete Lebensräume. «Damit tragen die St. Galler Bevölkerung und insbesondere die Jägerschaft eine grosse Verantwortung für den Erhalt dieser sensiblen Vogelarten», heisst es weiter.

Die Zahlen des kantonalen Monitorings zeigen gemäss Mitteilung in den letzten Jahrzehnten stabile Bestände bei Birkhuhn und Alpenschneehuhn. Die Wildhut beobachte jährlich Balzplätze an festgelegten Orten.

Zusätzlich überwachten das Kantonsforstamt und die Wildhut die Vorkommen des Auerhuhns mittels genetischen Monitorings. Einzig die Bestände des Haselhuhns, das im Verborgenen lebt, liessen sich nicht durch standardisierte Zählungen erfassen.

Der Fortbestand aller vier Arten im Kanton St. Gallen sei einem verantwortungsbewussten Umgang der Jägerschaft, gezielten Aufwertungsmassnahmen sowie einer kontinuierlichen Überwachung der Bestände zu verdanken.

Auch die übrigen Zahlen der Statistik zeugten von einem erfolgreichen Bestandsmanagement.

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