Stadt Basel

    Basler Filmbranche fordert wegen Teuerung mehr Fördergelder

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Filmschaffende fordern eine Erhöhung der Förderbeiträge der beiden Basel um insgesamt 900'000 Franken pro Jahr. Der Film- und Medienkunstverein Balimage begründet dieses Anliegen unter anderem mit einem Ausgleich für den hohen Teuerungsverlust in der Filmbranche.

    Das Filmschaffen erhält von den beiden Basel und den Swisslos-Fonds pro Jahr 2,7 Millionen Franken - zu wenig für diesen wachsende Branche, wie der Verein Balimage festhält. (Symbolbild)
    Das Filmschaffen erhält von den beiden Basel und den Swisslos-Fonds pro Jahr 2,7 Millionen Franken - zu wenig für diesen wachsende Branche, wie der Verein Balimage festhält. (Symbolbild) - KEYSTONE/DAVID HUBACHER

    «Wir sind sehr enttäuscht vom Ratschlag des Regierungsrats», sagte der Filmproduzent und Kameramann Peter Zwierko am Dienstag bei einer Medienkonferenz im Stadtkino Basel. Nach zehn Jahren auf dem gleichen Niveau habe die Branche eine Erhöhung erwartet und gefordert.

    Balimage-Präsident Philipp Cueni wies darauf hin, dass seit dem Beginn der kantonalen Förderung 2016 die Kosten für Filmproduktionen um schätzungsweise 17 Prozent gestiegen seien, unter anderem aufgrund der Teuerung und der Lohnrichtlinien. Gleichzeitig seien die Kantone als Unterstützung immer mehr gefordert – schliesslich befänden sich Bund und SRG auf Sparkurs.

    In ihrem Ratschlag vom 13. Oktober beantragt die Basler Regierung im Rahmen eines partnerschaftlichen Geschäfts mit Baselland rund 7,8 Millionen Franken für Kulturförderung von 2027 bis 2030. Der Grosse Rat und der Landrat haben über ihre Anteile zu entscheiden.

    Demgemäss soll ein Fachausschuss in Basel-Stadt jährlich Mittel von bis zu 900'000 Franken für Filmprojekte auf Antrag bewilligen können, im Baselbiet 300'000 Franken. Hinzu kommen 1,5 Millionen, die die beiden Swisslosfonds jährlich bereitstellen können. Das Fördervolumen beträgt somit insgesamt 2,7 Millionen Franken.

    Basler Filmszene liege zurück

    Es sei der Politik überlassen, über welchen dieser Töpfe eine Erhöhung geschehen soll, so Cueni. «Basel liegt noch zurück», sagte der Balimage-Präsident weiter und verwies auf die höheren Ausgaben anderer Kantone, allen voran Zürich.

    «Es gibt eine wachsende Szene in Basel», sagte Autor und Filmproduzent Adrian Kelterborn und verwies auf zahlreiche neue Firmengründungen. Das Fördervolumen sei aber zu klein und somit könne die Branche nur schwer wachsen. Daher drohe eine Abwanderung von Filmschaffenden.

    Die Rahmenausgabenbewilligung bezieht sich auf vier Kultursparten, neben Film auch Literatur, darstellende Künste und Musik. Somit entscheiden die Parlamente nicht mehr über einzelne Fördergefässe mit den jeweiligen Fachausschüssen, sondern erstmals über das Gesamtpaket.

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    Kommentare

    User #3506 (nicht angemeldet)

    Künstler die einen Teuerungsausgleich verlangen sind keine Künstler.

    User #2103 (nicht angemeldet)

    Wusste gar nicht das es in Basel eine Filmszene gibt. Würde gerne einmal einen Film sehen.

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