Baselland will 101 Gleichtstellungsmassnahmen in 4 Jahren umsetzen
Der Kanton Baselland will bis 2029 über 100 Massnahmen umsetzen. Es geht um die Gleichstellung der Geschlechter sowie von Menschen mit Behinderung, wie die Finanz- und Kirchendirektion am Dienstag mitteilte.

Der «Aktionsplan Gleichstellung BL 2026 – 2029» umfasst Massnahmen in den Bereichen Care-Arbeit, Erwerbsleben, Bekämpfung geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, Zugang zu Freizeit, Kultur und Sport sowie barrierefreie Bauten und Kommunikation, wie die Baselbieter Finanz- und Kirchendirektion (FKD) schrieb.
Als Beispiele für Massnahmen wird etwa die Sensibilisierung von Unternehmen in den Themen Schwangerschaft, Mutterschaft und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aufgeführt. Die Prävention von Gewalt und sexueller Belästigung im Jugendbereich soll verstärkt werden.
Im Bereich der Behindertengleichstellung kündigte die FKD etwa mehr Personen mit Behinderung in regierungsrätlichen Kommissionen an. Als Arbeitgeberin wolle die Verwaltung das Label «iPunkt» erwerben, das den systematischen Abbau von Hindernissen im Arbeitsumfeld und den Einsatz von Fachkräften mit Behinderung auszeichne.
Der Aktionsplan wird durch ein jährlich durchgeführtes Monitoring begleitet und am Ende evaluiert, wie es hiess.






