Baselbieter Regierungsrat lehnt günstigeres U-Abo für Junge ab
Die Baselbieter Regierung lehnt eine Initiative ab, die ein U-Abo für 365 Franken pro Jahr für Kinder und Jugendliche bis 25 fordert. Gemäss Mitteilung vom Mittwoch erachtet sie sie als wenig wirksam und mit erheblichen Kosten verbunden.

Bereits heute ist das U-Abo für Junge «stark vergünstigt» wie die Regierung schreibt. Mit einem Preis von 540 Franken pro Jahr zähle es im schweizweiten Vergleich zu den günstigsten Angeboten. Bei einer Annahme geht die Regierung von Mehrkosten von 2,8 bis 3 Millionen Franken jährlich aus.
Ausserdem befürchtet die Regierung, dass lediglich bestehende Nutzerinnen und Nutzer des U-Abos entlastet würden. Es würden mit einer stärkeren Vergünstigung keine «nennenswerten ökologischen oder verkehrspolitischen Effekte» erzielt.
Stattdessen wolle die Regierung die Mittel in eine Verbesserung des Angebots wie dichtere Takte und bessere Verbindungen investieren.
Die Initiative «Für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton Basel-Landschaft» war im September vergangenen Jahres mit 1827 Unterschriften zustande gekommen. Eingereicht hatten sie Jungparteien von Linken bis in die Mitte.
Im Kantons Basel-Stadt bezahlen junge Fahrgäste bereits seit April 2024 nur 365 Franken im Jahr für das U-Abo.






