Auch Kanton Bern verabschiedet sich von X

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Der Kanton Bern kommuniziert ab September nicht mehr auf der Plattform X. Er konzentriere seine Social-Media-Aktivitäten künftig dort, wo er am meisten Menschen erreichen könne, teilte das Amt für Kommunikation am Montag mit. Dies seien Instagram, Facebook, WhatsApp und Youtube.

Auf dem Kurznachrichtendienst X gibt es künftig keine Posts des Kantons Bern mehr. (Symbolbild)
Auf dem Kurznachrichtendienst X gibt es künftig keine Posts des Kantons Bern mehr. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/JENNIFER BRÜCKNER

X hiess früher Twitter. 2022 übernahm der US-Milliardär Elon Musk den Kurznachrichtendienst und benannte ihn später in X um.

Der Kanton informierte seit 2012 auf Twitter und erzielte dort insbesondere bei Wahlen, Abstimmungen und in besonderen Lagen hohe Resonanz. In den letzten ein bis zwei Jahren seien Reichweite und Interaktivität auf X jedoch deutlich zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Auf den anderen Kanälen erreiche der Kanton deutlich mehr Bernerinnen und Berner.

Die Kantonspolizei Bern plant hingegen keine Praxisänderung. «Wir werden weiterhin wie gewohnt auf X kommunizieren», hielt Mediensprecherin Michelle Egger auf Anfrage fest.

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