Stadt Basel

Anlaufstelle Radikalisierung in Basel-Stadt verzeichnet mehr Fälle

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die baselstädtische Anlaufstelle gegen Radikalisierung wird vermehrt kontaktiert. Seit 2019 bestanden in insgesamt elf Fällen konkrete Hinweise auf eine Radikalisierungstendenz.

Die Anlaufstelle Radikalisierung gibt es seit November 2016, sie ist Teil der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Basel-Stadt. (Symbolbild)
Die Anlaufstelle Radikalisierung gibt es seit November 2016, sie ist Teil der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Basel-Stadt. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Die Zahl der Beratungsanfragen schwankte in den vergangenen Jahren stark, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Antwort der Regierung auf eine schriftliche Anfrage der SP-Grossrätin Edibe Gölgeli hervorgeht.

Nach einem Tiefpunkt mit fünf Anfragen im Jahr 2022 stieg die Zahl auf 30 im Jahr 2024 und 25 im Jahr 2025 an. Die meisten Anfragen an die Anlaufstelle betrafen religiös begründete Radikalisierungen. Zunehmend wurden laut der Regierung aber auch Fälle politischer Radikalisierung thematisiert.

Seit 2019 bestanden in insgesamt elf Fällen konkrete Hinweise auf eine Radikalisierungstendenz. In den Jahren 2024 und 2025 gab es mit zwei beziehungsweise drei Fällen die meisten Meldungen mit konkreten Hinweisen. Im Jahr 2019 wurde kein solcher Fall registriert.

Die Anlaufstelle Radikalisierung gibt es seit November 2016, sie ist Teil der Präventionsabteilung der Kantonspolizei. Sie bietet niederschwellige und anonyme Beratung an und führt Sensibilisierungsveranstaltungen für Fachpersonen durch.

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Kommentare

User #4193 (nicht angemeldet)

== aha und was heisst das jetzt genau?==

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