An Zürcher Schulen besteht kein Lehrpersonenmangel mehr
Nach vier Jahren mit Lehrpersonenmangel verfügen die Zürcher Schulen für das kommende Schuljahr wieder über genügend Lehrpersonen. Ein Mangel besteht jedoch weiterhin bei den Heilpädagoginnen und Heilpädagogen.

In den vergangenen vier Jahren gab es auf allen Stufen der Volksschule einen Lehrpersonenmangel. Damit trat jeweils eine Ausnahmeregelung in Kraft. Diese erlaubte es den Gemeinden, Personen ohne Zulassung zum Schuldienst befristet für ein Jahr als Lehrpersonen einzusetzen.
Damit ist nun Schluss: Weil für das Schuljahr 2026/2027 kein Lehrpersonenmangel besteht, dürfen die Gemeinden keine Personen ohne Zulassung zum Schuldienst mehr im Regelunterricht einstellen, wie die Zürcher Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte.
Konkret sind Ende März 556 offene Stellen gemeldet. Das seien deutlich weniger als in den vergangenen drei Jahren zum gleichen Zeitpunkt: 2023 waren es 826, 2024 772 und 2025 709. 2023 waren es 826, 2024 772 und 2025 709.
Grund dafür sind stabile Schülerzahlen nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums sowie die höhere Zahl an Studienabgängerinnen und -abgängern an den pädagogischen Hochschulen. Für die meisten Gemeinden ist die Stellenbesetzung für das kommende Schuljahr daher einfacher als bisher.
Anders sieht die Situation bei der Besetzung der Stellen für schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen auf allen Stufen aus. Der wachsende Bedarf konnte nicht gedeckt werden. In diesem Bereich können weiterhin Personen ohne entsprechende Zulassung eingestellt werden.






