Alle Thuner Gemeinderatsmitglieder treten zur Wiederwahl an

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Thun,

Alle fünf Mitglieder der Thuner Stadtregierung treten Ende November zur Wiederwahl an. Stadtpräsidentin bleibt Eveline Salzmann (SVP), unter Vorbehalt ihrer Wiederwahl in den Gemeinderat.

Die erste  Stadtpräsidentin von Thun, Eveline Salzmann, wird bei den Gesamterneuerungswahlen Ende November nicht herausgefordert. (Archivbild)
Die erste Stadtpräsidentin von Thun, Eveline Salzmann, wird bei den Gesamterneuerungswahlen Ende November nicht herausgefordert. (Archivbild) - KEYSTONE/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Nach Ablauf der Anmeldefrist für die Gesamterneuerungswahlen vom 29. November ist klar, dass die erst im Juli neu gewählte Stadtpräsidentin Eveline Salzmann nicht herausgefordert wird. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt vom Montag hervor.

Salzmanns Herausforderin im Sommer, Andrea de Meuron (Grüne), hatte bereits kurz nach ihrer Wahlniederlage bekannt gegeben, dass sie im Herbst nicht nochmals gegen Salzmann antreten werde.

Um die fünf Sitze in der Exekutive bewerben sich nicht weniger als 27 Personen, 13 Männer und 14 Frauen auf sieben verschiedenen Listen. Die fünf amtierenden Mitglieder des Gemeinderats treten allesamt zur Wiederwahl an. Es sind dies Eveline Salzmann (SVP), Andrea de Meuron (Grüne), Reto Schertenleib (SVP), Katharina Ali-Oesch (SP) und der ebenfalls erst im Juli in die Stadtregierung gewählte Claudius Domeyer (SP).

Mit Domeyers Einzug in die Stadtregierung hat dort neu Rotgrün die Mehrheit. Der Sozialdemokrat setzte sich im Juli klar gegen SVP-Konkurrent Valentin Borter durch. Dieser kandidiert laut der von der Stadt am Montag veröffentlichten Kandidierendenliste nicht für den Gemeinderat.

Die SVP schickt neben den Bisherigen Salzmann und Schertenleib auch Serge Lang ins Rennen. Bei der SP ergänzt Lara Bezio das bisherige Duo Ali-Oesch und Domeyer. Bei den Grünen kandidiert unter anderem auch Simone Rosser für den Gemeinderat. Sie war bereits im Juli angetreten, aber gescheitert.

Anfang Juli fanden Ersatzwahlen für das Stadtpräsidium und einen Sitz im Gemeinderat statt. Diese wurden nötig, nachdem Stadtpräsident und Gemeinderat Raphael Lanz (SVP) im März den Sprung in die Berner Kantonsregierung geschafft hatte. Die Ersatzwahlen fanden im Majorzsystem statt.

Bei den Gesamterneuerungswahlen Ende November gilt bei den Gemeinderatswahlen hingegen das Proporzsystem, bei dem die Parteien mehr Gewicht haben.

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