Aarau

    «Aktion für sichere Schulwege»: über 6000 Ordnungsbussen im Aargau

    Keystone-SDA Regional
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    Aarau,

    Die Aargauer Regionalpolizeien haben bei der diesjährigen «Aktion für sichere Schulwege» deutlich mehr Übertretungen festgestellt und Bussen ausgesprochen als noch 2025. Es gab mehr als 6000 Ordnungsbussen. Sorgen machen der Polizei auch die Elterntaxis.

    Die Aargauer Regionalpolizeien ziehen nach ihrer diesjährigen «Aktion für sichere Schulwege» eine durchzogene Bilanz. (Symbolbild)
    Die Aargauer Regionalpolizeien ziehen nach ihrer diesjährigen «Aktion für sichere Schulwege» eine durchzogene Bilanz. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Bei der kantonsweiten Aktion zum Schulbeginn 2026 verzeichneten die 15 Regionalpolizeien bei den Geschwindigkeitskontrollen insgesamt 6660 Ordnungsbussen, wie der Verband Repol Aargau am Montag mitteilte. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 41 Prozent.

    Auch bei den übrigen Ordnungsbussen wie dem Missachten von Anhalteverboten stieg die Zahl um die Hälfte auf 75 Fälle. Zudem erstatteten die Korps laut Angaben von Repol Aargau 63 Anzeigen an die Jugend- und Staatsanwaltschaften.

    Die Zahl der Übertretungen stieg, obwohl die Polizistinnen und Polizisten weniger Stunden rund um die Schulanlagen im Einsatz standen, wie es hiess. Die Zahl der Einsatzstunden sei um 17 Prozent auf knapp 633 Stunden gesunken.

    Ein Schwerpunkt der Arbeit war weiterhin das Problem der Elterntaxis. Das Anhalten und Wenden unmittelbar bei Schulanlagen schafft laut Repol Aargau unübersichtliche Situationen und gefährdet Kinder. Die Regionalpolizeien empfehlen den Eltern daher, Kinder den Schulweg nach Möglichkeit selbstständig zu Fuss zurücklegen zu lassen oder sie zu Fuss zu begleiten.

    Kommentare

    User #2492 (nicht angemeldet)

    In meinen Augen ist das Wegelagerei; gezielt gestressten Eltern, die zur Arbeit müssen, um ihre Familien zu ernähren, das Geld aus der Tasche zu locken, finde ich das größere Verbrechen als eine kleine Tempoüberschreitung. Gesetz hin oder her. Die Gesetzte sind fürvdas Volk gemacht und nicht das Volk fürvdas Gesetzt!

    User #2674 (nicht angemeldet)

    Manche Schulen haben eigene Schulbusse, welche die Kinder abholen und nach Hause fahren. Die Eltern könnten sich zusammen tun und eine arbeitlose Person einstellen, welche den Schulbus fährt. Das wäre für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation, und es bräuchte keine Eltern-Taxis mehr, und der Schulweg wäre so auch viel sicherer.... was an einer Schule gut funktioniert, kann doch auch an allen anderen Schulen ebenso gut gemacht werden.

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