Stadt Zürich

Abtreibungsgegner ziehen Zürcher Entscheid zu Demo-Standort weiter

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die Organisatoren des «Marsch fürs Läbe» haben den Entscheid der Stadt Zürich für eine Kundgebung in Oerlikon angefochten. Sie fordern einen Platz in der Innenstadt.

Der «Marsch fürs Läbe» muss jeweils von einem grossen Polizeiaufgebot vor Gegendemonstranten geschützt werden. Die Stadt will die Demonstration deshalb nicht in der Innenstadt bewill...
Der «Marsch fürs Läbe» muss jeweils von einem grossen Polizeiaufgebot vor Gegendemonstranten geschützt werden. Die Stadt will die Demonstration deshalb nicht in der Innenstadt bewill... - KEYSTONE/ANDREAS BECKER

Der Verein will den Entscheid der Stadt an die nächste Instanz weiterziehen, wie er am Montag mitteilte. Die Stadt Zürich hatte dem Umzug vom 19. September wegen Sicherheitsbedenken erneut den Marktplatz in Oerlikon zugewiesen.

Die Veranstalter sehen darin eine Einschränkung ihrer Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Eine Demonstration brauche öffentliche Sichtbarkeit, die am Stadtrand fehle.

Sicherheitsprobleme müssten an der Wurzel gepackt werden, argumentiert das Organisationskomitee. Die Aggression von Gegendemonstranten müsse unterbunden werden. Im vergangenen Jahr habe die Polizei bewiesen, dass sie den Anlass trotz Störversuchen schützen könne. Dies zeige, dass eine Durchführung auch im Zentrum möglich sei.

Die Abtreibungsgegner führen ihren Marsch seit 2021 mit jeweils 1000 bis 2000 Teilnehmenden in Zürich-Oerlikon durch. Dort kam es wiederholt zu unbewilligten Gegendemonstrationen. Die Veranstalter wehren sich seit Jahren auf dem Rechtsweg gegen die Verbannung aus der Innenstadt.

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Kommentare

User #5853 (nicht angemeldet)

Diese Demonstranten haben das Recht wie viele andere auch in der Innenstadt zu demonstrieren ,sonst muss man den anderen auch solche Orte zuweisen, was aber nicht geschieht

User #5435 (nicht angemeldet)

Die nehme ich nicht ernst, genauso wie sie das Recht von Frauen über den eigenen Körper nicht ernst nehmen.

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