Aargauer Landammann Attiger will in Privatwirtschaft wechseln

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Baden,

Der Aargauer Landammann Stephan Attiger (FDP) scheidet per Ende Dezember 2026 aus dem Regierungsrat aus. Dies hat er an der Regierungsratssitzung vom Mittwoch bekannt gegeben.

Landammann Stephan Attiger, hier auf dem Gelände des TCS Fahrzentrums Frick im September 2025, wird Ende 2026 zurücktreten.
Landammann Stephan Attiger, hier auf dem Gelände des TCS Fahrzentrums Frick im September 2025, wird Ende 2026 zurücktreten. - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Nach über 13 Jahren als Regierungsrat möchte er sich einer neuen Herausforderung stellen, wie Attiger in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Aargau vom Mittwoch zitiert wird.

Er strebe einen Wechsel in die Privatwirtschaft an. «Ich habe einige Ideen für meine zukünftigen Tätigkeiten – im operativen wie auch im strategischen Bereich. Ich werde dies in den nächsten Monaten konkretisieren.»

Attiger führt seit 1. April 2013 das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). In seiner ersten Legislatur wurde laut Medienmitteilung der Richtplan mit der Umsetzung der bundesrechtlichen Vorgaben zu begrenzten Siedlungsgebieten überarbeitet.

Weitere Meilensteine mit nationaler Ausstrahlung habe Attiger in der Energiepolitik, zuletzt mit der Anpassung der Energiestrategie Aargau, gesetzt. In seiner Amtszeit sei erstmalig eine umfassende Umweltstrategie erarbeitet worden, heisst es weiter.

Zusätzlich zum Departement Bau, Verkehr und Umwelt leitete Attiger im Jahr 2019 interimistisch auch das Departement Gesundheit und Soziales. Neben dem aktuellen Landammann-Jahr hatte Attiger den Regierungsvorsitz bereits in den Jahren 2017 und 2021.

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