Aargauer Bauern sollen wegen Hitze mehr Hilfskredite erhalten
Der Kanton Aargau soll Landwirtschaftsbetriebe mit akuter Finanzengpässe als Folge des Hitzesommers verstärkt unter die Arme greifen können. Der Regierungsrat will den Topf für Betriebshilfedarlehen um vier Millionen Franken aufstocken.

Er stellte dem Grossen Rat den Antrag für einen entsprechenden Nachtragskredit, wie aus der am Freitag veröffentlichten Botschaft des Regierungsrats hervorgeht. Bei einer durchschnittlichen Darlehenssumme von 100'000 Franken entstehe ein Zusatzbedarf von 8 Millionen Franken.
Da Bund und Kanton diese Darlehen zu gleichen Teilen finanzieren, beläuft sich der kantonale Anteil auf 4 Millionen Franken. Der bestehende Reservefonds reicht für dieses Ausmass an Schadensfällen nicht aus, wie es in der Botschaft heisst.
Finanzielle Engpässe abfedern
Die Dürre- und Hitzeperiode sowie die Gewitterfront mit Hagelschlag im August führten in der Land- und Ernährungswirtschaft zu erheblichen Ertragsausfällen, Mehrkosten und Futterknappheit, wie es in der Botschaft heisst. Betriebshilfedarlehen seien ein bewährtes Instrument, um solche vorübergehenden finanziellen Engpässe abzufedern.
Konkret handelt es sich um Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Mit der Umsetzung ist die Aargauische Landwirtschaftliche Kreditkasse (ALK) betraut, die Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Aargau mit verschiedenen Finanzierungsinstrumenten unterstützt.










