Bauern sind angesichts der Wasserknappheit am Ende ihrer Kräfte
Die anhaltende Trockenheit im September belastet das Vieh in der Schweiz schwer. Die Tiere leiden unter Futtermangel und Hitze, wie mehrere Akteure aus der Landwirtschaft, die selber zu kämpfen haben, berichten.

«Unsere Milchkühe hatten ziemlich viele Probleme beim Kalben», sagt Bertrand Perritaz, Landwirt in Villarlod im Kanton Freiburg, im Gespräch mit Keystone-SDA. Eine der Folgen: Die Kälber sind kleiner.
Virginia Markus, Gründerin des Vereins und des Tierheims Co&xister, bestätigt: Für Nutztiere wie Rinder und Schafe seien Dürre und grosse Hitze sehr belastend. «Diese Tiere leiden bereits ab 20 Grad unter Hitzestress.» In diesem System seien immer die Tiere die Leidtragenden, sagt sie.
Auch andere Sektoren sind betroffen. Die Gruyère-Produktion ging im Juli und August um etwa 13 Prozent zurück. Und in den Weinbergen ist die Traubenmenge bei bestimmten Rebsorten stark zurückgegangen, mit der Folge, dass sich die Erträge halbiert haben.










