Aargau plant kantonale Asylunterkunft in Rupperswil

Keystone-SDA Regional
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Brugg,

Der Kantonale Sozialdienst (KSD) des Aargaus plant eine neue Asylunterkunft in Rupperswil mit 175 Plätzen. Die Behörden prüfen den Standort auf einer Teilfläche des Areals Bahnhof Nord. Der Gemeinderat unterstützt die befristete Zwischennutzung von 15 Jahren.

Der Kanton Aargau möchte in Rupperswil eine neue Asylunterkunft errichten. (Symbolbild)
Der Kanton Aargau möchte in Rupperswil eine neue Asylunterkunft errichten. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Zunächst muss jedoch der Grosse Rat den benötigten Verpflichtungskredit von 8,6 Millionen Franken bewilligen, wie der KSD am Donnerstag mitteilte.

Nach dem Umzug der Ferrum AG nach Schafisheim befindet sich das Areal in einer Transformationsphase. Die Zwischennutzung mit einer Asylunterkunft tangiere die geplante Entwicklung des Areals nicht, heisst es weiter.

Der Bau der Unterkunft wird voraussichtlich rund ein Jahr benötigen, sofern keine Verzögerungen im Baubewilligungsverfahren auftreten. Demzufolge ist der Bezug frühestens Mitte 2028 möglich. Ob dort Familien oder Männer einziehen, ist noch offen. Dies hängt von den Zuweisungen des Bundes ab.

Im Asylbereich gilt im Aargau seit dem 13. Januar 2023 die Notlage. Die regulären Familien- und Männerunterkünfte sind zu 91 Prozent respektive zu 96 Prozent belegt. Daher ist der KSD laufend auf der Suche nach weiteren Asylunterkünften.

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